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St. Andreas unterstützt Kairós
Der Pfarrgemeinderat von St. Andreas unterstützt seit 1991 die Arbeit des
Hilfswerks Kairós in Santiago de Chile.
In den ersten Jahren ging es um den Aufbau eines Basisgesundheitsdienstes in der
abgelegenen Notsiedlung Lo Boza. Die Bewohner fristeten ihr Leben als Müllsammler oder betrieben
eine primitive Landwirtschaft. Um ihre medizinische Mindestversorgung sicherzustellen, wurde ein
Gesundheitsposten mit Notapotheke errichtet und eine Gruppe Freiwilliger in Erster Hilfe und
Krankenpflege ausgebildet.
Später trug St. Andreas zur Finanzierung eines Zentrums in Renca bei, einer der ärmsten
Kommunen Santiagos. Zum Zentrum gehören ein Kindergarten, verschiedene kleinere Räume und ein
größerer Saal für Kurse der Erwachsenenbildung, das Materiallager einer Frauenkooperative und eine
Ausbildungswerkstatt für arbeitslose Jugendliche.
Zur Zeit werden verschiedene Projekte gefördert, unter anderem ein Ausbildungsprogramm für
Frauen, die Leitungsaufgaben in Selbsthilfegruppen übernehmen sollen.

Gemeinwesenentwicklung in den Armenvierteln am Rande von Santiago ....
Kairós ist eine vom chilenischen Staat anerkannte Nicht-Regierungs-Organisation mit
ökumenischer Ausrichtung, die von drei Zentren aus Projekte der Gemeinwesenentwicklung in den
Kommunen Renca und Peñalolen unterhält. Sie hat etwa 20 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, größtenteils Chilenen.
Das Wort Kairós bezeichnet im Griechischen des Neuen Testaments den „rechten
Augenblick", den „Zeitpunkt der Entscheidung", in den der Mensch durch die Botschaft vom
Reich Gottes gestellt ist. Die Organisation ist zu einem Zeitpunkt entstanden, als es in der Kirche
Chiles nach dem Ende der langjährigen Pinochet-Diktatur heftige Auseinandersetzungen über den
künftigen Kurs der Arbeit in den Armenvierteln gab. Die Gründerinnen und Gründer von Kairós wollten
sicherstellen, dass eine selbstbestimmte, nicht bevormundende Sozialarbeit mit den Armen, wie sie
zur Zeit der Diktatur unter dem Schutz des damaligen Erzbischofs von Santiago geleistet wurde,
weiterhin möglich blieb.
Ziel von Kairós ist „Hilfe zur Selbsthilfe" im besten Sinn. Den Bewohnern der
Armenviertel werden keine Projekte übergestülpt, die man am grünen Tisch erdacht hat und die
solange laufen, wie der Experte vor Ort ist. Vielmehr arbeitet Kairós mit den Selbsthilfegruppen
der Armen zusammen, unterstützt ihre Initiativen, bildet ihre Mitglieder aus und stärkt ihnen den
Rücken gegenüber den Behörden bei der Vertretung ihrer Interessen. Wo keine Basisorganisationen
vorhanden sind, versucht Kairós die Gründung solcher Initiativen anzuregen und zu begleiten.
.... damit auch die Menschen am Rande der Gesellschaft unter würdigen Bedingungen leben
können.
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Kairós bietet an:
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Erwachsenenbildung
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Es werden Kurse zu Themen wie Kochen, Backen, Kerzenherstellung, Handarbeiten oder
Friseurhandwerk angeboten, verbunden mit der Schulung sozialer Kompetenzen. Zur Zeit
(2006) ist ein Bildungszentrum geplant, an dem Erwachsene und Jugendliche ihre Schulabschlüsse
nachholen können. |
Gemeinwesenentwicklung
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Kairós
unterstützt die Nachbarschaftsvereinigungen durch verschiedene Kursangebote, um die Lebensqualität
in den Armenvierteln zu verbessern. Ziel aller Kurse ist die Bildung stabiler Organisationen, die
später eigenständig weiter arbeiten können
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Gesundheitsgruppen
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Freiwillige
werden in Erster Hilfe und Krankenpflege ausgebildet mit dem Ziel, dass sie in ihrer Siedlung eine
Krankenstation einrichten und betreiben können.
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Jugendwerkstätten
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Arbeitslosen
Jugendlichen werden Kurse angeboten, die technische Fertigkeiten in Möbelschreinerei,
Metallverarbeitung oder Elektrotechnik vermitteln und das Selbstvertrauen der Jugendlichen stärken,
damit sie bei der Arbeitssuche bessere Voraussetzungen mitbringen.
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Kindergärten
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In
zwei Kindergärten werden über 100 Kinder aus sozial und wirtschaftlich schwachen Familien ganztägig
betreut. Si erhalten eine ausgewogene Ernährung, angemessene Räumlichkeiten, Aufmerksamkeit,
Zuwendung und die Förderung einer umfassenden Entwicklung.
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Umweltschutz
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Im Auftrag der Kommune Renca betreut Kairós ein Ökologie-Zentrum, um
mit den Bewohnern der Armenviertel Maßnahmen zur Verbesserung der Umwelt durchzuführen.
Jährlich
werden in den Siedlungen Baumpflanzaktionen organisiert.
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Bei allem geht es darum, die Armen aus
ihrer Isolation herauszuholen zu gemeinsamem Tun.
Wie können Sie helfen?
Der Ausschuss „Frieden-Entwicklung-Mission " des Pfarrgemeinderates von St. Andreas
unterstützt Kairós durch seine jährlichen Aktionen zum Schlebuscher Wochenende und Adventsmarkt und
durch den Erlös des Schlebuscher Eine-Welt-Ladens.
Aus der Gemeinde kommen gelegentlich Spenden zu bestimmten Anlässen wie Hochzeiten, Taufen,
runden Geburtstagen oder Beerdigungen. Eine verlässliche Basis für die Projektarbeit garantiert ein
Kreis von Personen, die regelmäßig einen bestimmten Betrag zur Verfügung stellen. Dieser
Förderkreis bekommt regelmäßig zu Beginn des Jahres mit der Spendenquittung einen kleinen Bericht
über den Fortgang der Arbeit bei Kairós zugestellt.
Wenn sie dieses Anliegen unterstützen möchten, füllen Sie bitte die Unterstützungszusage /
Einzugsermächtigung aus und geben Sie sie im Pfarrbüro St. Andreas, Bergische Landstraße 51, 51375
Leverkusen ab. Selbstverständlich können Sie Ihren Dauerauftrag oder Ihre Einzugsermächtigung
jederzeit widerrufen.
PDF-Dokument - Dateigröße: 14 kb
Auch Einzelspenden sind willkommen!
Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto:
Pfarrgemeinde St. Andreas
Konto-Nr. 104 000 880
Sparkasse Leverkusen [375 514 40]
Stichwort „Kairós-Projekt"
Spenden können auch im Pfarrbüro abgegeben werden oder nutzen Sie unser
Abbuchungsformular zum Kairós-Projekt im PDF-Format!
Spendenquittungen werden zu Beginn des neuen Jahres zugeschickt. Weiter
Informationen über unser Gemeindeprojekt Kairós können Sie auch im
Eine-Welt-Laden erhalten oder in unserem
Kairós Fotoalbum.
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