ERZBISTUM KÖLN     

Kfd St. Joseph

Am ersten Freitag im Monat – am Herz-Jesu-Freitag – feiern wir gemeinsam den Gottesdienst, in denen Lesungen und Fürbitten von Frauen unserer Gemeinschaft gelesen werden. Zweimal im Jahr bereitet das Vorstandsteam diese Frauenmessen zu einem bestimmten Thema vor und gestaltet diesen Gottesdienst.
Die Kollekten dieser Messen werden für das Haus Rosalie in Köln-Nippes gesammelt:
Haus Rosalie ist - ein Wohnprojekt für wohnungslose Frauen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten
und

- eine Notaufnahme für Frauen,
die vorwiegend aus häuslicher Gewalt kommen, mit oder ohne Kind oder Kindern
.
Mit den Vinzentinerinnen dieses Hauses ist die Frauengemeinschaft seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden.
Mehrere Male im Jahr fährt eine unserer Frauen mit einem vollgepackten Pkw nach Nippes:
Für die Notaufnahme werden Kindersachen immer dringend benötigt, von Kleidung ab Babyalter,
über Kinderwagen, bis hin zum Laufställchen - und, und, und ...!
Im Marienmonat Mai und im Advent organisieren wir Wallfahrten und Besinnungsfahrten zum Kloster Schönstatt in Vallendar.
Wir engagieren uns im ehrenamtlichen Bereich der Pfarrgemeinde,
feiern miteinander Gottesdienst
und lassen uns auf Gespräche ein.
 
Haben wir Ihr Interesse für unsere Gemeinschaft geweckt?

Wenn ja, dann melden Sie sich bei uns:
Sprecherin: Katharina Krause, Tel.: 02233-78580

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!
 
In unserem Jahresprogramm ist für jede Frau aus der Gemeinschaft etwas dabei:

Jahresprogramm 2015

wir laden alle Frauen unserer Gemeinschaft ein, am ....

 

Freitag, den 06. März
... zur gemeinsamen Hl. Messe mit anschl. Frühstück
um 09.00 Uhr in St. Joseph
Thema: „Wir - das Samenkorn in Gottes Hand“
Nach der Hl. Messe treffen wir uns zum Frühstück im Versammlungsraum.


Freitag, den 06. März
... zum Weltgebetstag

in der Martin-Luther-King Kirche, Hürth-Mitte

Thema: „Begreift ihr meine Liebe?“ - vorbereitet von Frauen von den Bahamas.

17.30 Uhr Gottesdienst in der Martin-Luther-King Kirche in Hürth-Mitte.

Nach dem Gottesdienst treffen sich alle Frauen zum Gedankenaustausch.


Freitag, den 01. Mai
... zur Maiandacht mit sakramentalem Segen
um 17.00 Uhr in St. Joseph
Zu dieser Maiandacht sind besonders alle Frauen unserer Gemeinschaft herzlich eingeladen

und im Anschluss an die Maiandacht sind alle zu einem Glas Maibowle in den Versammlungsraum eingeladen.

 

Dienstag, den 21. Juli
... zum Jahresausflug
In diesem Jahr fahren wir mal wieder an den Niederrhein, nach Kempen.

Zuerst besuchen wir die Kerzenfabrik Engels. Bei einer ca. 1-stündigen Führung durch die Fabrik werden wir über die Herstellung von Kerzen etwas hören aber auch viel sehen. Nach genug Zeit zum Stöbern im Lagerverkauf fahren wir zum Restaurant „Traberklause“. In gemütlichem Ambiente werden wir dort zu Mittag essen.

Anschließend fahren wir nach Tönisvorst. Der Stadtkern von St. Tönis bietet für jeden von uns etwas – Sie gehen auf Erkundung und besuchen die Kirche St. Cornelius, das Rathaus, den Wasserturm und wandern durch die engen Gassen... - Sie stöbern in den Geschäften oder setzen sich zum Erzählen und Schlemmen in ein Eiscafé oder eine Konditorei ... .

Abfahrt: 09.00 Uhr ab St. Joseph, Villering

Fahrpreis: € 15,00

 

Freitag, den 04. September
... zur gemeinsamen Hl. Messe mit anschl. Frühstück
um 09.00 Uhr in St. Joseph
Thema: „Im Strom seiner Verheißungen“
Nach der Hl. Messe treffen wir uns zum Frühstück im Versammlungsraum.

 

Mittwoch, den 16. September

... zur Großen Hafenrundfahrt

Mit der „Weißen Flotte Rhein“ gehen wir auf große Fahrt. Erleben Sie ausgewählte Häfen Kölns – wie den Rheinauhafen, den Deutzer Hafen, den Mülheimer und den Niehler Hafen. Die Fahrt mit professioneller Führung beginnt ab Anlegeplatz „Kölner Altstadt“ und dauert drei Stunden.

Zu dieser Fahrt sind auch alle Partner herzlich eingeladen.

Abfahrtszeit: 12.58 Uhr mit der Linie 18 ab Hermülheim;

Beginn der Fahrt: 14.00 Uhr;

Teilnehmerzahl: 25 – 30 Personen;

Kosten für die Schifffahrt: € 15,00;

Sammelkarten werden besorgt.

Den Nachmittag lassen wir mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Brauhaus in der Kölner Altstadt ausklingen.

 

Dienstag, den 06. Oktober

... zum "Gemütlichen Nachmittag"

um 15.00 Uhr im Versammlungsraum St. Joseph.

Freuen Sie sich auf ein paar schöne Stunden im Kreis der Frauengemeinschaft bei Kaffee, Kuchen, einem Gläschen Wein und einem abwechslungsreichen Programm.

Kosten für Kaffee, Kuchen und Getränke für Nichtmitglieder: € 5,00

 

Sonntag, den 18. Oktober
... zum Ewigen Gebet

Die Planung des Ewigen Gebetes in unserem Pfarrverband erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Bitte achten Sie auf die Informationen dazu im Pfarrbrief LUX.


Freitag, den 04. Dezember
... zur gemeinsamen Hl. Messe

um 09.00 Uhr in St. Joseph

Thema: „Das wahre Licht kam in die Welt“

Nach der Hl. Messe laden wir Sie sehr herzlich zu einer adventlichen Stunde ein, mit Stollen, Weihnachtsplätzchen und Kaffee.

 

Liebe Mitglieder der Frauengemeinschaft,

denken Sie daran?
Am ersten Freitag im Monat - am Herz-Jesu-Freitag – feiern wir die Hl. Messe um 09.00 Uhr im Besonderen für die Lebenden und Verstorbenen der Frauengemeinschaft.
Dazu möchten wir Sie ganz besonders herzlich einladen!

Die Kollekten erhält wie in all den letzen Jahren das “Haus Rosalie” der Vinzentinerinnen. Allen großzügigen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott.

Zu unseren Veranstaltungen sind alle Frauen unserer Pfarrgemeinde herzlich eingeladen.
  • Informationen zum Bundesverband erhalten Sie unter www.kfd.de
  • und unter www.­kfd-­koeln.­de erfahren Sie mehr über den Diözesanverband.
  • Informationen und Termine der katholischen Frauengemeinschaft in der Stadt Hürth finden Sie natürlich auch im Internet: kfd-koeln-huerth.de.

 


 

Rückblick Gesprächs- und Besinnungsnachmittag mit Herrn Pastor Lausberg

„Sie kennen sicherlich viele Äußerlichkeiten, wissen aber weniger vom Kern des Judentums!“ Mit diesen Worten begann Herr Pastor Lausberg unser Gespräch „Begegnung mit dem Judentum“.

Es wurde eine spannende, sehr informative und lebendige Begegnung. Einige Gedanken habe ich mitgeschrieben:

Die Wurzeln des Judentums, Beginn des Monotheismus, liegen in den Bündnissen, die Gott mit uns Menschen schloss. Mit Noah „Das alles ist Dir“, mit Abraham „Du wirst Nachkommen haben und ich werde Dir Land geben“ und mit allen Menschen (Sinai-Bund) „Ich bin Euer Gott, ich bin immer für Euch da“. Gott hat sich nie aus diesem Bund zurückgezogen.

Nach Abraham mit seinen Nachkommen – Jakob und seine 12 Söhne – ist Moses der zweite wichtige Mann. Er erhielt von Gott die Gesetzestafeln (5 Bücher Moses), in denen für die Juden alles Wichtige festgehalten ist.

Schon in der Antike verbreitete sich das Judentum, z.B. in China, Indien und Afrika. Heute gibt es 13,5 Mio. Juden auf der Welt. Jude ist, wer von einer Jüdin geboren wurde. Das heißt, auch wenn ein Jude konvertiert, bleibt er Jude. Das heißt aber auch, die Juden missionieren nicht.

Eine jüdische Gemeinde wird von einem Rabbiner geleitet, der Gemeindeverband ist vergleichbar mit unserem Kirchenvorstand. Die Synagoge ist kein Gotteshaus, sondern ein Lehrhaus. Juden sind sehr diskussionsfreudig. Sie tauschen sich aus, vertreten ihre Meinung: „Das halte ich so für richtig“ und kämpfen miteinander um die Richtigkeit ihrer Glaubensprinzipien.

Am Pascha-Fest wird der Rettung aus der ägyptischen Gefangenschaft gedacht. Sabbat ist der wöchentliche Ruhetag, der Freitag nach Sonnenuntergang beginnt. Seit 630 v. Chr. ist es Tradition, dass dann die zwei Sabbatkerzen angezündet werden. Alle sieben Jahre (7 ist eine heilige Zahl – Menora, der 7-armige Leuchter) findet das Sabbatjahr statt. In diesem Jahr arbeitet der Jude so wenig wie möglich, z.B. bestellt er in diesem Jahr keine Felder.

Die Thora, die hebräische Bibel, ist für die Juden das Buch der Bücher (5 Bücher Moses). Der Text wird mit einem Gänsekiel auf Pergament geschrieben. Herr Pastor Lausberg gab uns eine Thorarolle in die Hand, die auf zwei Stäben aufgewickelt ist und dann mit einem Stoffbeutel geschützt wird. Ist dieser Beutel verschlissen, wird er in großen Tonkrügen aufbewahrt (die gefundenen Tonkrüge von Quumram).

Herr Pastor Lausberg geht auf Bibelstellen ein, erklärt uns die Bedeutung der Beschneidung, erzählt von der Mesusa, eine Kapsel, die am Türpfosten eines jeden Hauses angebracht ist, von der Kippa, die Männer beim Betreten einer Synagoge tragen und vieles andere mehr. Im 2. Vatikanischen Konzil heißt es: „Juden sind ein Volk des Bundes, sie sind Geschwister im Glauben, wir haben den gleichen Ursprung“.

Zum Schluss unseres Nachmittags zeigte Herr Pastor Lausberg Briefe eines Mitarbeiters seiner Eltern aus den Jahren 1937/38, der in Sachsenhausen inhaftiert war und am 15.8.1942 hingerichtet wurde. Bedächtig und still nahm jeder von uns dieses Zeitdokument in die Hand.

Dieser Nachmittag war für uns etwas Besonderes. Dafür sagen wir auf diesem Wege nochmals: „Herzlichen Dank, Herr Pastor Lausberg.“

Margret Bauer

 

 

 

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