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Krankensalbung

Die Krankensalbung zählt zu den sieben Sakramenten der katholischen  Kirche und macht das Heilshandeln Gottes an den Menschen greifbar. 
Die Krankensalbung spendet ein Priester meist einem kranken oder alten Menschen. Sie soll zeigen, dass Gott dem Menschen auch in seinem Leiden beistehen will, und sie soll den Betroffenen an Seele und Leib stärken. Schon die Bibel berichtet, wie Jesus Kranken geholfen und sie geheilt hat. Auch seine Jünger salbten Kranke mit Öl.

Beim Spenden der Krankensalbung legt der Priester dem Gläubigen die Hände auf und salbt ihm mit geweihtem Öl Stirn und Hände. Dabei spricht er:

"Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen und stehe dir bei mit der Kraft des heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich; in seiner Gnade richte er dich auf."

Die Krankensalbung ist nicht nur das Sakrament derer, die sich in äußerster Lebensgefahr befinden. Daher ist der rechte Augenblick für ihren Empfang sicher schon gegeben, wenn der Gläubige beginnt, wegen Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr zu geraten.

Seit dem Konzil hat sich der Name dieses Sakramentes geändert. In früheren Jahrzehnten hieß es ‚Letzte Ölung' und wurde nur in äußerster Lebensgefahr und in der Todesstunde gespendet. Das Konzil sprach von ‚Krankensalbung'. Inzwischen ist es zum selbstverständlichen Wissen auch der älteren Menschen geworden, dass jeder das Sakrament der Krankensalbung mehrfach empfangen kann. Jedesmal, wenn jemand an einer schweren oder gar lebensbedrohenden Krankheit leidet oder auch in mehr oder weniger großen Abständen im höheren Alter kann das Sakrament zur Stärkung der Seele und des Leibes empfangen werden.
Heute muss darum kein Kranker mehr Angst vor dem nahen Tod bekommen, wenn er den Priester mit dem Sakrament erscheinen sieht. Ganz im Gegenteil - wir kennen viele in der Gemeinde, die sich (vielleicht gerade darum) guter Gesundheit erfreuen, nachdem sie mehrfach die Krankensakramente empfangen haben.

Wenn jemand in Not ist, kann zu jeder Zeit der Priester gerufen werden, wenn ein kranker oder alter Mensch darum bittet oder wenn die Angehörigen es für geboten halten. Wenden Sie sich bitte an den für Ihre Gemeinde zuständigen Pfarrer im Pfarrverband:

Pfarrverbandsleiter
Pfr. Hermann-Josef Schmitz
Suitbertus-Stiftsplatz 3
Tel.: 0211 / 40 11 91
E Mail

Pfarrvikar
Msgr. Rainald Peter Krischer
Graf-Engelbert-Str. 18
Tel.: 0203 / 74 01 65
E Mail

Pfarrvikar
Pfr. Josef Nüttgens
Bahnhofstr. 5
0203 / 74 67 07

Wenn der im Pfarrverband für Ihre Gemeinde zuständige Pfarrer nicht  zu erreichen ist,  finden Sie einen anderen Geistlichen des Dekanates unter Fon  0172 - 2 93 01 35.

 

 




 

 

 





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