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KrankensalbungDie Krankensalbung zählt zu den sieben Sakramenten der katholischen Kirche
und macht das Heilshandeln Gottes an den Menschen greifbar.
Beim Spenden der Krankensalbung legt der Priester dem Gläubigen die Hände auf und salbt ihm mit geweihtem Öl Stirn und Hände. Dabei spricht er: "Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen und stehe dir bei mit der Kraft des heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich; in seiner Gnade richte er dich auf." Die Krankensalbung ist nicht nur das Sakrament derer, die sich in äußerster Lebensgefahr befinden. Daher ist der rechte Augenblick für ihren Empfang sicher schon gegeben, wenn der Gläubige beginnt, wegen Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr zu geraten. Seit dem Konzil hat sich der Name dieses Sakramentes geändert. In früheren
Jahrzehnten hieß es ‚Letzte Ölung' und wurde nur in äußerster Lebensgefahr und in der
Todesstunde gespendet. Das Konzil sprach von ‚Krankensalbung'. Inzwischen ist es zum
selbstverständlichen Wissen auch der älteren Menschen geworden, dass jeder das Sakrament der
Krankensalbung mehrfach empfangen kann. Jedesmal, wenn jemand an einer schweren oder gar
lebensbedrohenden Krankheit leidet oder auch in mehr oder weniger großen Abständen im höheren Alter
kann das Sakrament zur Stärkung der Seele und des Leibes empfangen werden.
Wenn jemand in Not ist, kann zu jeder Zeit der Priester gerufen werden, wenn ein kranker oder alter Mensch darum bittet oder wenn die Angehörigen es für geboten halten. Wenden Sie sich bitte an den für Ihre Gemeinde zuständigen Pfarrer im Pfarrverband: Pfarrverbandsleiter
Pfarrvikar
Pfarrvikar
Wenn der im Pfarrverband für Ihre Gemeinde zuständige Pfarrer nicht zu erreichen ist, finden Sie einen anderen Geistlichen des Dekanates unter Fon 0172 - 2 93 01 35. |
Messdienerplan
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