Rochuskapelle
Siehe -> Verweis auf Geschichte
 In der Kapelle 
befinden sich vier
etwa 2 m
hohe Fenster aus
dem Jahre 1925
von dem Glasmaler
Josef Scheuer
(geboren am
5. April 1885)
aus Köln-Nippes,
mit folgenden Darstellungen:
Links des Einganges:
1 Fenster: der Adler;
2. Fenster:
Maria Magdalena und der
auferstandene Jesus.


Rechts des Einganges:
1. Fenster: der Pelikan;
2. Fenster:
der ungläubiger Thomas;
In der Kapelle aus dem Jahre 1840 in der Nähe der Pfarrkirche befinden sich vier etwa 2 m hohe Fenster aus dem Jahre 1925 mit folgenden Darstellungen: rechts des Einganges: Pelikan, ungläubiger Thomas, links des Einganges: Adler, Maria Magdalena und der auferstandene Jesus. Besonders in Scheuers älteren Arbeiten - wie hier am Beispiel von Thomas und Maria Magdalena sind expressionistische Elemente zu erkennen: kräftige Konturen in der Linienführung, leuchtende Farben, vor allem Verwendung der Grundfarben, überproportional große Hände als Zeichen der Annahme des Thomas durch Jesus oder die langen Arme des Auferstandenen, die Maria Magdalena Jesu Hinwendung zu ihr signalisieren, beide Szenen vorwiegend umgeben von blauer Farbe, die Transzendenz symbolisiert. Wie auch bei vielen anderen Kunstwerken verwendet Scheuer in Jesu Nimbus kompakte Glasbrocken, ein Vorgehen, das er wohl von Thorn Prikker übernommen hat. Die Szenen sind von geometrischen Ornamenten eingerahmt, die sich der zeitgemäßen Kunstrichtung des Kubismus anlehnen.
Simon Kohlbecher, Neuss
Noch vorhandene Arbeiten von Scheuer außer Heiligenhaus gibt es in
St. Nikolaus, Königsfeld/Eifel;
Pfarrkirche in Trippstadt/Pfalz;
Pfarrkirche St. Dionysius Rheine/Westf.
und im Dom zum Heiligen Kreuz in Nordhausen/Harz.
Die Termine der Gebetsstunden beim Ewigen Gebet in der Rochuskapelle finden sie unter Aktuelles
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