Messdiener
Die Ausbildung
Die Betreuung der Minis erfolgt durch Pastoralreferentin Frau Arndt. Ab der ersten heiligen Kommunion 2011 bilden 4 schon etwas ältere Ministranten die "neuen" Minis aus:
- Peter Karkosch
- Mara Mertens
- Dominik Smolin
- Simon Scherer
Der Messdienerdienst
Was haben Jürgen von der Lippe, Franz Müntefering und der Torwart Jens Lehmann gemeinsam? Sie alle waren früher Messdiener in ihrer Gemeinde. So wie sie, entscheiden sich auch heute noch viele Kinder und Jugendliche sich dafür, im Gottesdienst zu helfen. Messdiener - auch Ministranten (Minis) genannt - assistieren dem Priester oder dem Diakon am Altar. Sie halten liturgische Büscher, helfen bei der Gabenbereitung oder schwenken das Weihrauchfass. In Deutschland gibt es Schätzungen zufolge rund 400.000 Ministranten.
Die Messdienergemeinschaft an St. Rochus begleitet durch ihren Dienst am Altar die vielfältigen Gottesdienste in St. Rochus und trägt hierdurch zur Feierlichkeit der Eucharistiefeier und anderer Gottesdienste bei.
Jedes Jahr ist die Messdienergemeinschaft für die Kommunionkinder eine Möglichkeit, ihre Gemeinschaft fortzusetzen und zugleich weiter in das Leben der Pfarrgemeinde hineinzuwachsen.
Auf der Messdienerplakette, die alle Messdiener zu ihrer Einführung erhalten, steht geschrieben: „Wer mir dienen will, der folge mir nach!“ Der Dienst am Altar ist einer der schönsten und kostbarsten Wege der Nachfolge Jesu im Hören auf sein Wort und in der Feier der Sakramente.
Aufgaben der Ministranten
Eucharistiefeier (Gottesdienste mit Kommunion):
- sie begleiten die Einzugs- und Auszugsprozession mit dem Kreuz
- sie sind für den Weihrauch zuständig
- sie halten das Messbuch (beim Tages- und Schlussgebet sowie beim Segensgebet)
- sie bereiten den Altar vor (mit Messbuch Kelch und anderem Altargerät)
- sie assistieren dem Pfarrer bei der Händewaschung
- während der Eucharistie läuten sie die "Wandlungsglocke" (auch Altarschellen genannt) oder schlagen den Gong.
Besondere Gottesdienste
Bei Tauffeiern halten Ministranten das Liturgiebuch und die Ölgefäße zur Salbung des Täuflings mit Katechumenenöl und Chrisam. Zudem reichen sie das weiße Gewand, das der Priester dem Täufling symbolisch auflegt.
Bei Trauungen tragen die Messdiener den Teller mit den Ringen und das Aspergill - ein Gerät mit dem Weihwasser versprengt wird. Außerdem halten sie das Liturgiebuch beim Segen über das Brautpaar.
Bei Begräbnisfeiern tragen die Messdiener das Kreuz und das Weihwassergefäß und sorgen für den Weihrauch.
Bei Bischofs-Gottesdiensten, tragen sie dessen Stab und Mitra.
Damit Messdiener ihre Dienste im Gottesdienst ausführen können, durchlaufen sie vorher eine kleine Ausbildung.
Wir Messdiener/-innen sind nicht nur "ein liturgischer Dienst", sondern auch und vor allem junge Leute mit unseren eigenen Fragen und Sorgen, Freuden und Leiden, Ideen und Kräften ... Beides - liturgischer Dienst und Jugendlich-Sein - ist uns in unserer Arbeit wichtig. In unserer Gemeinde haben wir zur Zeit ca. 65 Messdiener/-innen.
Neben unserem Dienst in den verschiedenen Gottesdiensten (Messen, Taufen, Hochzeiten, Andachten, Beerdigungen, Krippenspiele) treffen wir uns auch zu gemeinsamen Ausflügen (zum Beispiel Phantasialand), Eis essen, bei Pfarrfesten was für die Anderen veranstalten, in den Ferien zusammen wegfahren.
2011 zum Beispiel nach Dänemark.
|