Die Beichte - die Feier der Versöhnung

Was ist Sünde?

Wenn wir Gott - gemäß den Worten Jesu nach dem Johannesevangelium - als das Leben schlechthin, als das nicht vergängliche, sondern das unendliche, ewige Leben verstehen, können wir das Wort „Sünde“ in der Folge vielleicht damit übersetzen, gegen das Leben selbst zu handeln.
Sünde kann bedeuten zu sich selbst und zu dem, was man eigentlich will, im Widerspruch zu stehen. Hier können wir uns dann sehr persönlich fragen, was dem eigenen Leben, dem Leben der anderen nicht gut tut und inwieweit wir daran beteiligt sind, „Leben“ zu verletzen.
Gemeint ist sicherlich nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch das Auslassen von Möglichkeiten, die uns und andere lebendiger sein lassen. Einen Maßstab dafür, wie wir uns verhalten sollen, finden wir in den zehn Geboten.

 

Was bedeutet dann "Buße?

 

Buße, Sinnesänderung, kann bedeuten, sich zu vergegenwärtigen, dass alles, was wir haben, nicht aus uns selbst heraus entsteht oder gelingt, sondern Geschenk ist, dass alles, was heute noch gilt, morgen anders sein kann.
Zusammengefasst kann Buße bedeuten, das eigene Leben in den Blick zu nehmen, zu überlegen,wo eine Sinnesänderung vorgenommen werden sollte, damit es mir und anderen besser geht.
Beichte ist heute anders, als wir sie vielleicht noch aus unseren Kindertagen kannten: Die dunklen, engen Beichtstühle sind freundlichen Beichtgesprächszimmern gewichen, in denen man sich auf Wunsch mit dem Priester zu einem Vier-Augen-Gespräch zusammensetzen kann.

In unserer Pfarreiengemeinschaft gibt es regelmäßige Zeiten zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung:

  • Sa. 17.00 Beichtgelegenheit in St. Martinus Kaarst
  • Sa. 17.30 Uhr Beichtgelegenheit in St. Aldegundis Büttgen
  • Vor den Hochfesten Ostern und Weihnachten - bitte beachten Sie dazu die jeweiligen Ankündigungen in unseren Pfarrmitteilungen WochenFormat


Die Priester sind auch nach Terminabsprache gerne bereit zu einem persönlichen Beichtgespräch.