Jakobsweg 2017

Faszination des Pilgerns

 

Wir gehen den Jakobsweg - von Astorga nach Santiago de Compostela -

vom 15. bis 29. Juli 2017

 

Die Idee war schnell geboren. In einem Abendgottesdienst in St. Michael Hüchelhoven verabschiedete ich vier Männer unserer Pfarreiengemeinschaft, die sich aufmachten, einen Teil des bekannten Jakobsweges -des Caminos- zu gehen. Nach dem erteilten Reisesegen und den besten Wünschen für die Tage ihrer Pilgerschaft, reifte die Idee einen solchen Pilgerweg für die Pfarreiengemeinschaft anzubieten. Die ersten Mitstreiter waren schnell gefunden, denn Pilgern tut gut.

Wenn die Füße in Bewegung kommen, dann kommt der Geist zur Ruh. So, wie man mit jedem Schritt, den man auf seinem Jakobsweg geht, die Flut der Gedanken verlässt, öffnet sich der Blick für die eigene Seele und für Gott. Wer pilgert, ist nicht nur mit den Füßen, sondern auch mit dem Kopf und mit dem Herzen unterwegs. So manches nimmt man anders wahr, wenn man es aus dem Blick der Natur und aus der Dynamik eines alten Pilgerweges betrachtet, dem Menschen schon über 1000 Jahre folgen. Bestimmt kommt man auf einem solchen Weg auch ins Gespräch, über Gott und an was man glaubt, -nicht getrieben, sondern dann, wenn es sich ergibt. Denn wer nach Santiago de Compostela geht, hat Zeit.

 

Diese Zeit wollen wir uns nehmen:

Vom 15. bis zum 29. Juli 2017 möchten wir von Astorga nach Santiago de Compostela pilgern. Es sind ca. 250 km, die wir in zwei Wochen gehen werden. Die Tagesetappen betragen etwa 20/25 km. Die An- und Abreise erfolgt mit Flugzeug und Bus.Wir übernachten in Pensionen.

 

Die Leitung haben: GR. Agnes Jusinski und Diakon Hermann-Josef Schnitzler.

Die Kosten können zurzeit noch nicht genau benannt werden, werden aber etwa 1000 € pro Teilnehmer betragen.

Wer gerne mitpilgern möchte, wird gebeten, sich im Zentralbüro in Oberaußem, Tel. 02271/52680 zu melden.

 

Diakon H.-J. Schnitzler

Ankündigung

 

An einem der Tage, die kommen,

wird etwas gesehen, das du nicht kennst,

noch nicht, und auch nicht verstehst, etwas,

von dem du nur träumst, was du erwartest,

so wie ein Wunder. Es wird etwas sein,

auf das du nicht wartest, nein, das du suchst,

und weißt auch nicht zu sagen, wonach, un

du suchst es auch nicht, sondern findest,

und nicht einmal das, es findet ja dich,

dieses Lächeln, von dem du gefunden wirst,

an einem der Tage, die kommen.

 

Lothar Zenetti