Neues ökumenisches Angebot  ...  

 

RAT UND TAT - in Bergheim-Ost“

 

Manchmal braucht man ein offenes Ohr, jemanden, der mit einem gemeinsam guckt, was zu tun ist, oder auch Ideen hat, wo weitere Hilfe zu finden ist, und wie weitere Hilfe organisiert werden kann; manchmal braucht man jemanden, der einem hilft mit Rat und Tat.

Darum ist es gut, dass es jetzt ein neues Angebot im Bereich der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Bergheim-Ost bzw. des Evangelischen Gemeindebezirks Niederaußem-Glessen gibt: „Rat und Tat - in Bergheim-Ost“!

Ab dem 29. September 2015 findet an jedem Dienstag (außer an Feiertagen) zwischen 17.30 und 19.00 Uhr verlässlich in den Räumen des Pfarrbüros Oberaußem, Vinzentiusstraße/Ecke Friedensstraße nun eine Sprechstunde statt. Dabei ist ein Team mit zwei Ansprechpartnern vor Ort. Jeder Hilfesuchende, unabhängig von seiner Religion, Weltanschauung und Nationalität, ist herzlich willkommen!

 

„Rat und Tat in Bergheim-Ost“, das heißt in jedem Fall: offene Ohren und ein ernsthaftes gemeinsames Bemühen um Wege und Lösungen. Konkret kann das z.B. so aussehen:

-         Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen

-         Unterstützung im Umgang mit Behörden und Ämtern

-         Hilfe in finanziellen Notlagen (Lebensunterhalt, Miete usw.)

-         Ausloten, wer sonst Hilfe bieten könnte, entsprechendes Vermitteln

-         Klärung bei persönlichen Problemen und Sorgen

-         Hilfe, wo jemand alleine nicht weiter kommt

-         Vermittlung von professioneller Beratung und Hilfe

 

 

„Rat und Tat in Bergheim-Ost“ ist für die Hilfesuchenden kostenlos. Die Mitarbeitenden bringen sich mit ihren Er-fahrungen (u.a. im Versicherungs- und Bankwesen; in der Schuldnerberatung, in Pädagogik und Pflege, und vor allem im Leben) und Kompetenzen unentgeltlich ein. Zur Projektgruppe gehören z.Zt. zehn Engagierte aus dem Umfeld der katholischen wie der evangelischen Gemeinde; die Mitwirkenden arbeiten vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht. Eine Rechtsberatung ist nicht möglich. Insbesondere bei finanziellen Notlagen ist das Mitbringen von Unterlagen (Bescheide, Rechnungen, Personalausweis usw.) erforderlich.

 

Die Mitarbeitenden von „Rat und Tat in Bergheim-Ost“ möchten dem Einzelnen aus dem Geiste von Caritas und Diakonie heraus helfen, sie orientieren sich dabei am Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Sie sind sich dessen bewusst, dass ausnahmslos jeder Mensch immer wieder, wie, wann und wo auch,  „von Hilfe lebt“. Deshalb möchten die Mitarbeitenden Mut machen, sich vertrauensvoll an sie zu wenden, um gemeinsam zu gucken, was gerade dran ist und was machbar ist.

Rat und Tat in Bergheim-Ost“ finanziert Unterstützung im Einzelfall aus einem Fonds an Caritas- und Diakoniemitteln der Gemeinden. Da diese Mittel begrenzt sind, kann dieser Fonds herzlich gerne gezielt aufgestockt werden durch eine Spende auf die jeweiligen gemeindlichen Spendenkonten mit dem Vermerk „Rat und Tat - in Bergheim-Ost“ (auf Wunsch selbstverständlich mit Spendenquittung).

Das Projekt, das viele Impulse und viel Hilfestellung einer ganz ähnlichen Initiative in Brauweiler-Geyen-Sinthern verdankt, steht jetzt noch am Anfang.

Es bedarf sicher eines langen Atems, bis sich das Angebot herumgesprochen hat und es alle Hilfesuchenden erreicht. Ebenso erfordert es eine ständige Weiterentwicklung, begleitende Reflexion und Fortbildung der Mitarbeitenden.   

 

Bei allen Rückfragen, insbesondere auch bei Interesse an Mitwirkung im Projekt  u.a. Matthias Bertenrath: Tel. 02272-408420 bzw. Bertenrath@kirche-koeln.de.

 

Für die Projektgruppe Pfr. Matthias Bertenrath und Pfr. Achim Brennecke

 

„Rat und Tat - in Bergheim-Ost“: Sprechstunde, jeden Dienstag 17.30 -19.00 Uhr im Pastoralbüro in Oberaußem, [Vinzentiusstraße/Ecke Friedensstraße].

 

Pfarrheim Oberaußem