Kirchengemeindeverband KGV

 

Kirchengemeinden sind im rechtlichen Sinne Körperschaften des Öffentlichen Rechts. Sie sind damit selbständige juristische Personen mit eigenen Rechten und Pflichten. Das Vermögen in den Kirchengemeinden wird durch den Kirchenvorstand verwaltet, der auch die Kirchengemeinde und das Vermögen nach außen vertritt. Der Kirchenvorstand ist das Organ der Kirchengemeinde. Ebenso wie die Kirchen-gemeinden sind die Kirchengemeindeverbände Körperschaften des Öffentlichen Rechts. Das Gesetz über die Verwaltung des katholischen Kirchenvermögens vom 24. Juli 1924, das nach wie vor Gültigkeit hat, eröffnet mehreren Kirchengemeinden - also z. B. allen Kirchengemeinden eines Seelsorgebereiches - die Möglichkeit, sich zu einem Kirchengemeindeverband zusammenzuschließen.

 

Als Körperschaft des Öffentlichen Rechtes ist auch der Kirchengemeindeverband juristische Person und somit Träger von Rechten und Pflichten. Dies bedeutet, dass der Kirchengemeindeverband selbst Vermögen besitzen und Personal anstellen kann. Er kann auch Träger von Einrichtungen (z.B. Tageseinrichtungen für Kinder) sein und die Erfüllung anderer gemeinsamer örtlicher Aufgaben wahrnehmen. Zu diesem Zweck können auch bereits bestehende Einrichtungen auf den Kirchengemeindeverband übertragen werden.

 

Aufgabe des Kirchengemeindeverbandes ist die überörtliche Wahrnehmung von Angelegenheiten der zusammengeschlossenen Kirchengemeinden.

Als solche kommen in Betracht:

  • Betriebsträgerschaft von Einrichtungen der Kirchengemeinden
  • Anstellungsträgerschaft für das Personal in den kirchengemeindlichen Einrichtungen
  • Anstellungsträgerschaft für das Personal der Kirchengemeinden

 

Vorsitzender Monsignore Brennecke (leitender Pfarrer)

Stellvertreter Herr Klinger