Kath. Familienzentrum

 

Ehe und Familie stärken - das ist einer der pastoralen Schwerpunkte im Erzbistum Köln. Einen Beitrag hierzu bieten die Familienzentren, die auf Initiative des Erzbistums bzw. der Landesregierung Nordrhein-Westfalens entstehen.

 

Die Erweiterung von Kinder-tagesstätten zu Familienzentren wird im Erzbistum Köln besonders vorangetrieben. Die neuen Zentren sollen Knotenpunkte in einem Netzwerk werden, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt. Ziel ist die Zusammenführung von Angeboten der Bildung, Betreuung und Beratung mit Angeboten der Pastoral. Die Förderung von Kindern und die Unterstützung der Familien können so Hand in Hand gestaltet werden.

Bezugsgröße des katholischen Familienzentrums ist der Seelsorgebereich. In diesem pastoralen und sozialen Raum wird das Familienzentrum als Netzwerk katholischer Kindertagesstätten in Verbindung mit weiteren Einrichtungen und Diensten familienunterstützend tätig. Es steht allen Familien offen. In der Regel setzt es sich aus einer katholischen Schwerpunkteinrichtung und allen anderen katholischen Tageseinrichtungen für Kinder des Seelsorgebereichs zusammen. Alle Tageseinrichtungen für Kinder bilden mit der Schwerpunkteinrichtung das Netzwerk Katholisches Familienzentrum; sie kooperieren, sind am Netzwerk beteiligt und profitieren von den Erfahrungen und Möglichkeiten der anderen katholischen Einrichtungen und Dienste.

Die über 650 katholischen Kindertageseinrichtungen im Erzbistum Köln besitzen ein Potenzial, das die Entwicklung hin zu Familienzentren besonders nahe legt. Denn sie befinden sich in einem Netz pastoraler, bildender und sozialer Angebote. Kooperationen mit katholischen Familienbildungsstätten und Bildungswerken unterstützen die Elternarbeit; Erziehungs- und Eheberatungsstellen helfen Eltern in spezifischen Erziehungsfragen und Krisen; die vielfältigen Dienste und Einrichtungen der Caritas können bei Hilfebedarf angefragt und genutzt werden. Kindergartenpastoral, Familienpastoral sowie Gemeindepastoral sind eng miteinander verbunden.

Das Erzbistum Köln greift die landespolitische Initiative auf und verknüpft sie mit seinem eigenen Entwicklungsweg. Auf der Diözesanebene wurden interdisziplinäre Projekt- und Arbeitsgruppen eingerichtet, um örtlichen Netzwerken Orientierung, Beratung und Begleitung anzubieten.

 

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