Priesterweihe

In der Heiligen Schrift lesen wir, dass Jesus verschiedene Männer zu Aposteln berufen hat (vgl. .z.B. Mt 10,2-4) . Die Heilige Schrift berichtet auch ausführlich, wie die Apostel Jesus nachgefolgt sind.

In der Heiligen Schrift heißt es auch, das Jesus den Aposteln ganz bestimmte Vollmachten erteilte: Vollmacht, die Eucharistie zu feiern, Vollmacht, in seinem Namen die Sünden zu vergeben, das Evangelium zu verkünden.

Das Wesen der Priesterweihe besteht in der Verleihung der priesterlichen Vollmachten, die es ihm ermöglichen, im Namen und mit der Vollmacht Jesu Christi für das Reich Gottes zu wirken.

In der katholischen Kirche gibt es auch den Weihegrad des Diakonats. Es gibt zwei Formen des Diakonats, nämlich den Diakonat als Vorstufe des Priestertums und den ständigen Diakonat. Diese zweite Form wird gewöhnlich verheirateten Männern gespendet, die mindestens 35 Jahre alt sind.

Neben dem Weihepriestertum gibt es auch das allgemeine Priestertum. Mit dem allgemeinen Priestertum ist das Wirken jedes getauften Christen für den Aufbau des Gottesreiches gemeint.

Das Zweite Vatikanische Konzil nennt mehrere konkrete Formen, wie dieses allgemeine Priestertum aller Gläubigen verwirklicht werden kann (Konstitution über die Kirche Kap. 10). Es gibt daher bei uns in Deutschland auch den Beruf der Pastoral- und Gemeindereferenten, nicht zu vergessen die Berufung zum Ordensleben. Auch andere Berufe wie Organisten, Küster oder Erzieher gehören dazu. Sie können sich gerne bei uns darüber informieren oder bei der Stelle Berufe der Kirche.

https://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/erzbistum_als_arbeitgeber/berufe-der-kirche (Diözesanstelle Berufungspastoral des Erzbistums Köln