Aktuelle Termine

Bei allen Veranstaltungen und Terminen sind Gäste jederzeit herzlich willkommen!

Buchausstellung im Pfarrheim St. Joseph
04.11.2017 - 04. November 14:00 - 17:00 Uhr und 05. November 9:30 Uhr - 13:10 Uhr Buchausstellung mit Büchertrödel und Café KÖB im Pfarrheim St. Joseph. Am Sonntag, 05. November, findet der Gemeindetreff mit Mittagessen nach der 11:30 Uhr-Messe statt. Hierfür wird um Anmeldung gebeten im Pfarrbüro St. Joseph. Das Büchereiteam freut sich auf Ihren Besuch.
Irischer Abend mit Live-Musik im Pfarrsaal St. Albertus Magnus
10.11.2017 - 10.11.2017 20:00 Uhr Die Jugend von St. Albertus Magnus lädt zu einem irischen Abend mit Live-Musik in den Pfarrsaal ein. Es spielt die Band "Anduril". Karten sind in im Pfarrbüro St. Albertus Magnus und im Pastoralbüro Schlebusch sowie telefonisch unter 0172/1687917 erhältlich zu 8 Euro, für Schüler, Studenten und Azubis zum ermäßigten Eintrittspreis von 5 Euro. 

Termine St. Andreas

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Neue Indienreise in Planung

Pater Abraham möchte noch mehr von seinem großen Heimatland zeigen. Auf der Indienreise 2017 geht es nach Nordindien und Nepal: Auf den Spuren von Mutter Theresa.

Nähere Informationen: Pater Abraham

Indienreise 2015

Indien eine Welt für sich.

Zwanzig Leverkusener unterwegs auf dem Subkontinent.

von Patrik Höring

 

Nicht umsonst gilt Indien als ein eigener (Sub-)Kontinent. Ein wenig von seiner Vielfalt durfte eine Reisegruppe dank der Organisation durch Pater Abraham bei einer 14-tägigen Reise in seine Heimat entdecken. Die touristischen Höhepunkte sind schnell erzählt: Delhi u.a. mit einem Besuch in einem Sikh-Tempel, Agra mit Fort und Taj Mahal, Jaipur mit City-Palace und Amber Fort, der Tempel in Thiruvananthapuram (Trivandrum) und noch manches mehr. Beeindruckende Architektur und trubeliges Stadtleben. Aber was bleibt noch in Erinnerun

Die bunten, farbenfrohen Saris der indischen Frauen, die sich seitwärts auf dem Sozius des Mofas durch die Stadt kutschieren lassen? Die halsbrecherischen Überholmanöver unseres Busfahrers, der mal links, mal rechts, Tuc-Tucs oder Fahrradrikschas überholte und noch rechtzeitig den Geisterfahrern auf der mehrspurigen „Schnellstraße“ auswich? Die alltägliche Entdeckungstour in die indische Küche? Oder die fliegenden Händler, die tatsächlich einen wie Fliegen umschwirrten und allerlei Tand feilboten sobald man den Bus verließ und deren Preise mit jedem Meter in 100-Rupien-Schritten auf ein Fünftel des Ausgangspreises fielen (solange man in Bewegung blieb)? War es die Vielzahl der Mitarbeiter (oder doch Dienstboten?), die in Restaurant oder Hotel nicht immer schnell und zuverlässig, dafür aber mit übergroßer Freundlichkeit jeden Wunsch zu erfüllen suchten? Oder die Geburtstagsfeier eines 17-jährigen, in die wir spontan einbezogen wurden und die mit unzähligen gemeinsamen Fotoaufnahmen und (zwischen den Männern) mit endlosem Händeschütteln endete? Der infernalische, nicht enden wollende Lärm einer Folkloregruppe bei der Begrüßung im Hotel in Munnar? Das landestypische Essen (ohne Besteck) im Missionshaus von Pater Abraham mitten im Wald der Westghats und der Besuch bei seiner Familie mit so viel Humor und gemeinsamem Lachen? Für andere vielleicht der Ritt auf dem Elefantenrücken oder die einstündige Massage, nach der man jünger aussah als zuvor, sich aber älter fühlte (oder umgekehrt)?

Uns haben die für ein Schwellenland typischen Gegensätze beeindruckt: edle Geschäfte unmittelbar neben einem als Behausung dienenden Bretterverschlag, Luxushotels, deren Auffahrt in einen holprigen, von Schlaglöchern gesäumten Pfad mündet, Müllberge neben einfachsten Garküchen, Läden für Gewürze und edle Stoffe mitten im Nirgendwo, Staub und Hitze draußen – per Klimaanlage temperiertes Drinnen. Wir hatten viel Spaß: beim Feilschen auf der Shoppingtour wie beim Plaudern mit Passanten auf der Straße. Inder/-innen sind humorvolle, interessierte und auf Europäer neugierige Menschen, mit denen es eine Freude war ins Gespräch zu kommen.

Indienreise 2014

Eindrücke aus "Gottes eigenem Land"

Blumengeschmückte kleine Hindutempel und christliche Heiligenkapellen an Straßenecken. Taxis und Lastwagen mit der Aufschrift Jesus, Marya, Krishna. Goldene Säulen, betende Menschen und Öllampen vor Tempeln, Kirchen und Moscheen. So sieht es also aus in „Gottes eigenem Land“!

Davon konnten wir 15 Mitglieder einer Reisegruppe aus dem Seelsorgebereich Leverkusen Süd-Ost unter Leitung von Pater Abraham Muttethazhath MCBS uns während einer 11tägigen Busreise durch dessen Heimat Kerala in Südindien überzeugen.

Nicht umsonst trägt dieser Bundesstaat den Beinamen „Gods own country“ - „Gottes eigenes Land“.

Ein Land der Fülle in jeder Hinsicht: 35 Millionen Menschen leben hier auf einer Fläche etwa der Größe von NRW. Städte und ländliche Regionen verschwimmen zu einer grünen Landschaft voller Kokospalmen und Werbeplakate, Reisfelder und kleinen Häusern, Gewürzplantagen und vollen Straßen. Und überall Menschen – Arbeiterinnen in den Plantagen, Händler in den zahlreichen Läden, Frauen in bunten Saris, Kinder in den verschiedensten Schuluniformen.

Fülle herrscht in „Gottes eigenes Land“ auch in religiöser Hinsicht: 55% der Einwohner sind Hindus, 25% Moslems und 20% Christen; die christliche Mission startete hier nach der Überlieferung 53 n. Chr. durch den Apostel Thomas, bis dahin reicht die Tradition der Thomas-Christen zurück.

Was die Christen hier auszeichnet, ist ihr offener Umgang mit der religiösen Vielfalt. Das konnten wir beim Besuch der „Zion Public School“ eindrucksvoll erleben, die Bildung für alle ihre 1000 hinduistischen, christlichen und muslimischen Schüler auf Basis von gemeinsamen religiösen Überzeugungen vermittelt.

Bei einem weiteren Treffen schilderte uns Pater Joy, ein Mitbruder von Pater Abraham, wie er Jugendliche und Erwachsene unabhängig von ihrer Religion bei der Suche nach Arbeits- und Ausbildungsstellen, bei Landwirtschaft und Gesundheitsberatung unterstützt.

Die Gastfreundschaft überall war überwältigend, ein besonderes Zeugnis davon erhielten wir beim Besuch von Pater Abrahams großer Familie.

Kann dies eine Ermutigung für uns Christen in Deutschland zu sein, neben dem Gemeinde-Innenleben den Kontakt zu andersgläubigen oder nicht gläubigen Menschen um uns herum nicht zu vergessen und so dem Vorbild Jesu zu folgen.

Text und Fotos: Jürgen Jäger