Aktuelle Termine

Bei allen Veranstaltungen und Terminen sind Gäste jederzeit herzlich willkommen!

Buchausstellung im Pfarrheim St. Joseph
04.11.2017 - 04. November 14:00 - 17:00 Uhr und 05. November 9:30 Uhr - 13:10 Uhr Buchausstellung mit Büchertrödel und Café KÖB im Pfarrheim St. Joseph. Am Sonntag, 05. November, findet der Gemeindetreff mit Mittagessen nach der 11:30 Uhr-Messe statt. Hierfür wird um Anmeldung gebeten im Pfarrbüro St. Joseph. Das Büchereiteam freut sich auf Ihren Besuch.
Irischer Abend mit Live-Musik im Pfarrsaal St. Albertus Magnus
10.11.2017 - 10.11.2017 20:00 Uhr Die Jugend von St. Albertus Magnus lädt zu einem irischen Abend mit Live-Musik in den Pfarrsaal ein. Es spielt die Band "Anduril". Karten sind in im Pfarrbüro St. Albertus Magnus und im Pastoralbüro Schlebusch sowie telefonisch unter 0172/1687917 erhältlich zu 8 Euro, für Schüler, Studenten und Azubis zum ermäßigten Eintrittspreis von 5 Euro. 

Katholische Kirchengemeinde St. Thomas Morus Leverkusen

Die Kirche ist z.Zt. wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Öffnungszseiten des Pfarrbüros:
Bitte wenden Sie sich mit Ihren Anliegen an das Pfarrbüro St. Joseph oder
St. Andreas
Die Kirche ist zurzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Alter Grenzweg 19 51375 Leverkusen (Schlebusch) Telefon: 0214 / 7 63 40 Fax: 0214 / 78749 E-Mail: st-thomas@lev-suedost.de

Ein Blick in St. Thomas Morus

 

 

Kirchendach in St. Thomas Morus

Noch gibt es keine großen Neuigkeiten vom Unglücksort: Stahlträger stabilisieren notdürftig das Kirchendach. Das Betreten von Kirche und Pfarrheim ist weiterhin nicht möglich. Zunächst soll die Decke nun von Innen her durch ein Gerüst gestützt werden. Erst dann kann das Inventar gesichert werden. Gottesdienste und Veranstaltungen im Pfarrheim werden auf längere Sicht nicht möglich sein.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

  • Die Vorabendmesse Samstags 17:00 Uhr findet in St. Albertus Magnus statt

 


St. Thomas Morus -  1958 gegründet

Wir blicken auf 50 Jahre Pfarrgemeinde zurück.
 

... die Gründung der Pfarrgemeinde Sankt Thomas Morus

Die Gemeinde St. Thomas Morus gehört zu den jüngeren Gemeindegründungen in Leverkusen. Bis zum Beginn der 1950er Jahre war das Gebiet um die Kirche nur sehr dünn besiedelt. Die katholischen Anwohner gehörten zu den Pfarreien St. Andreas und St. Joseph. Erst mit der Entwicklung Leverkusens zur Industriestadt verwandelte sich das ländliche Areal in ein großes Wohngebiet. Rasch entstand unter den hier lebenden Katholiken der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus. Dieser ging in Erfüllung, als Kardinal Frings im Februar 1958 die selbstständige Pfarrei St. Thomas Morus in Schlebusch errichtete.
Die Gründungsurkunde mit Datum vom 24. Februar 1958 hatte folgenden Wortlaut:
Nach Anhörung des Metropolitankapitels und der unmittelbar Beteiligten wird hierdurch unter Teilung der Pfarreien St. Andreas in Leverkusen-Schlebusch und St. Joseph in Leverkusen-Manfort die selbstständige Kirchengemeinde (Rektoratspfarre) St. Thomas Morus errichtet. (Auszug aus der Gründungsurkunde)
Der Regierungspräsident des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigte gemäß Erlass des Kultusministers vom 12.06.1958 die Errichtung der katholischen Kirchengemeinde St. Thomas Morus in Leverkusen-Schlebusch.

... Pfarrer Paul Orschall

Vom Erzbischof wurde der Kaplan Paul Orschall von St. Agnes in Köln zum ersten Rektoratspfarrer in St. Thomas Morus ernannt.
In seinen ersten Jahren engagierte sich Pfarrer Orschall ganz besonders für die moderne Innengestaltung der Pfarrkirche. Auch das Pfarrzentrum wurde durch seine Ideen und seine Arbeit maßgeblich geprägt.
Die Gottesdienste wurden anfangs in der Kapelle des Städtischen Krankenhauses gefeiert.
Im Haus des Ehepaares Fritz Herweg, in der damaligen Reuterstraße, richtete man das Pfarrbüro ein. Hier wurde auch der erste Kirchenvorstand gewählt.
Viele Gemeindemitglieder engagierten sich beim Aufbau der Pfarrgemeinde. Der Verein ‚Die Thomas Hilfe’ unterstützte den Aufbau finanziell und durch zupackende Mitarbeit.
Unser jetziger Pfarrsaal diente bis zur Fertigstellung der Kirche im Jahr 1962 als Notkirche. Der erste Spatenstich erfolgte am 12.04.1959.
Am 22.05.1960 erfolgte die Grundsteinlegung für die Pfarrkirche. Der Grundstein stammt aus einem Grabmal der Katakombe in Rom, die nach Papst Callistus benannt wurde. Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Pfarrkirche im Juli 1962 feierlich von Herrn Weihbischof Ferche konsekriert.
In den Jahren zwischen 1962 und 1968 wurden das Küsterhaus, der Kindergarten und das Jugendheim errichtet.
Gemeinsam mit seiner Schwester ermöglichte es Pfarrer Orschall Kindern unserer Gemeinde, ihre Sommerferien in der Thomas-Klause in Orlenbach in der Eifel zu verbringen. Abwechselnd für Jungen und Mädchen für drei Wochen in das Ferienheim. Viele Frauen fuhren als ehrenamtliche Helferinnen alljährlich mit nach Orlenbach, um für das leibliche Wohl der Kinder zu sorgen.
Ein ganz besondere Tag während der Amtszeit des ersten Pfarrers war die Weihe von Herrn Willi Bott zum Diakon am 06.05.1972.
Pfarrer Orschall verstarb bereits am 02.09.1974.
 

... Pfarrer Georg Kelz

Am 01. Dezember 1974 wurde Pfarrer Georg Kelz von Herrn Dechant Hommerich als Pfarrer an St. Thomas Morus eingeführt. Mit ihm entwickelte sich ein außerordentlich reges Pfarrleben. Weihnachtsbasar und Pfarrfest waren und sind bis heute ganz besondere Festtage in unserer Gemeinde.
Schaut man in den Veranstaltungskalender der Pfarrgemeinde aus dem Jahr 1980 so findet man zahlreiche wöchentlich stattfindende Veranstaltungen: Mädchen- und Jungengruppen, Bastel-, Näh- und Handarbeitskreise, Disco und Teestube, Bücherei, Fußball und Tischtennis, Nothelferkreis, Seniorennachmittag, Bibelkreis ‚Wort des Lebens’ und die Jugendgruppe Kristall.
Zweifellos war die Zeit bis Mitte der 90er Jahre die aktivste und intensivste Zeit im Pfarrleben von St. Thomas Morus. Viele Gemeindemitglieder gestalteten das Gemeindeleben aktiv mit und fühlen sich bis heute mit unserer Kirchengemeinde sehr eng verbunden.
Zwei junge Priester, Jörg Hardt und Christian Breunig wuchsen in dieser Zeit in unserer Gemeinde auf und fanden in ihrem Glauben Orientierung und Ausrichtung. Sie gingen in unserer Gemeinde zur ersten heiligen Kommunion, wurden hier gefirmt und waren über viele Jahre Messdiener.
Pfarrer Kelz nahm 1992 aus Altersgründen seinen Abschied von unserer Pfarrgemeinde.

... Pfarrer Heinz Zöller

Wegen des wachsenden Priestermangels übernahm Pfarrer Zöller zusätzlich zur Pfarrgemeinde Sankt Andreas die Pfarrgemeinde Sankt Thomas Morus. Seit 1992 begleitet er uns durch eine schwierige Zeit der Umstrukturierung und des Wandels. Priestermangel und stark zurückgehende Katholikenzahlen erfordern ein Umdenken.
Insbesondere die Maßnahmen im Rahmen des Projektes ‚Zukunft heute‘ bestimmen die Entwicklung der Gemeinde nachhaltig. Aufgrund der angeordneten Reduzierung der Kindergartengruppen im Erzbistum musste der Kindergarten geschlossen werden. Das Gelände wird in naher Zukunft eine neue Nutzung erfahren. Dort entsteht eine kleine Siedlung mit Einfamilienhäusern.
Das Pfarrzentrum – Herz des Gemeindelebens – müssen wir nun aus eigenen Mitteln unterhalten, da die Versammlungsflächen unserer Gemeinde nicht mehr vom Erzbistum bezuschusst werden.
Der Erzbischof hat verfügt, dass es künftig für alle Seelsorgebereiche einen leitenden Pfarrer gibt. Pfarrer Zöller wurde am 01. September 2008 zum leitenden Pfarrer des Seelsorgebereichs ernannt. Dieser neue Seelsorgebereich umfasst die beiden Pfarrverbände ‚Rund um die Gezelinquelle’ und ‚Steinbüchel’ mit den Pfarrgemeinden Sankt Albertus Magnus, Sankt Andreas, Sankt Johannes der Täufer, Sankt Joseph, Sankt Thomas Morus, Sankt Franziskus, Sankt Matthias und Sankt Nikolaus.
 

...Wandel gestalten – Glauben entfalten

Die Zahl der Gemeindemitglieder ist deutlich zurückgegangen. Zur Pfarrgemeinde gehören nur noch knapp 1700 Katholiken. Sankt Thomas Morus ist die kleinste Gemeinde im Seelsorgebereich ‚Rund um die Gezelinquelle’.
Leider gibt es inzwischen nur noch wenige regelmäßige Aktivitäten in unserem Gemeindeleben. Schon seit einigen Jahren haben wir keinen eigenen Pfarrgemeinderat mehr. Es fanden sich nicht genügend Pfarrmitglieder bereit, diese Aufgabe zu übernehmen.
Es macht alle traurig und oft auch ratlos, dass Bücherei und Kindergarten plötzlich nicht mehr da sind, dass es keinen eigenen Pastor mehr vor Ort gibt, dass man sich von Liebgewonnenem trennen muss.
Trotz aller wirtschaftlicher und struktureller Schwierigkeiten bietet uns die Umstrukturierung der Seelsorgebereiche die Möglichkeit, gestaltend daran mitzuwirken. Dafür ist unser aller Einsatz und Engagement notwendig, um das Fortbestehen der Gemeinde zu gewährleisten.
Wir sind angehalten zu lernen und die Bereitschaft aufzubringen, den Blick über den eigenen Kirchturm hinaus auf die anderen Pfarrgemeinden und Christen in unseren Seelsorgebereichen zu richten, und im Vertrauen auf Gott zu versuchen, gemeinsam unsere Kräfte zu bündeln, um die Grundlage für die Verkündigung der frohen Botschaft Jesu Christi in unseren Gemeinden schaffen zu können.
Der Weg dahin ist sicherlich beschwerlich, aber Christus begleitet uns auf diesem Weg und nimmt sich unser Sorgen und Anliegen an, wenn wir uns im Gebet an ihn wenden: „Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Jesus Christus bewahren“ (Phil 4, 6-7)
Es liegt an uns, die Herausforderungen, die vor uns liegen, anzunehmen.
Die Anfangszeit unserer Pfarrgemeinde zeigt eindrücklich, dass Christen auch auf kleinstem Raum Glauben lebendig werden lassen können.