Termine St. Andreas

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Die Umgestaltung 1952

 
Obwohl die Pfarrkirche im 2. Weltkrieg nur geringe Schäden an Fenstern und Dach erlitten hatte, war eine gründliche Renovierung erforderlich. Vor allem die Ausmalung befand sich in schlechtem Zustand. Unter Pfarrer Heinrich Schmitz (1950-54) wurden die Arbeiten in Angriff genommen. Zur Finanzierung wurde die Andreashilfe e.V. gegründet.
  
Auf Anregung des Dombaumeisters Dr. Weyres stand die Renovierung nach Entwürfen der Architekten Borgard und Volmer unter dem Leitgedanken, einen "streng romanischen Kultraum" zu schaffen. Um der Kirche eine ruhigere Ausrichtung auf den Altar zu geben, wurde der größere Teil der Innenausstattung beseitigt. Die drei Apsisfenster wurden verkleinert, die Chornischen in der Apsis und die Blendtriforien im Mittelschiff zugemauert.

Der neue Altar aus dunklem Aachener Blaustein sollte durch seine Form der Gemeinde den Gedanken der eucharistischen Tischgemeinschaft verdeutlichen.

Über dem Altar wurde ein Bronzekreuz der Düsseldorfer Bildhauerin Maria Fuss aufgehängt. Die wertvollen alten Plastiken, die aus den früheren Schlebuscher Pfarrkirchen stammen, wurden restauriert und im Kirchenraum stärker als bisher zur Geltung gebracht.
 
 Während dieser Arbeiten wurden vor allem Alter und künstlerischer Wert unserer Pietá wiederentdeckt.

 
 Unter Pfarrer Johannes Bröhl (1954-59) wurden die ursprünglichen Eingangsräume unter den Türmen zu Kapellen für das persönliche Gebet umgestaltet. Mosaikarbeiten und Fenster nach Entwürfen der Gebrüder Plönes bestimmen die Raumwirkung.

Die Kapelle im Südturm ist dem Totengedenken gewidmet. Das Standbild der schmerzhaften Mutter wird von den Schlebuschern in hohen Ehre gehalten.

Die Kapelle unter dem Nordturm war bislang dem seligen Gezelinus geweiht. Im Zuge der derzeitigen Renovierung soll dort die Taufkapelle eingerichtet werden.