Termine St. Andreas

Schlebuscher Orgelnacht "Von Jagd bis Jazz - das Horn, eine runde Sache"
01.09.2017 - mit Heinz-Peter Kortmann und Dr. Stefan Kames an der Orgel

Die Renovierung 1972


Die zweite Renovierung erfolgte 1972-76 unter Pfarrer Heinrich Fein (1960-87). Ausgangspunkt war die Notwendigkeit, den Altarraum entsprechend den Vorgaben des II. Vatikanischen Konzils umzugestalten. Als notwendig erwiesen sich aber auch Arbeiten zur statischen Sicherung des Gebäudes, die Ausbesserung von Dach und Dachstuhl und die Erneuerung der Heizung.

Unter Leitung der Düsseldorfer Architekten Brauns und Janeschitz und Dr. Bollenbecks vom Genealvikariat Köln wurde jetzt die ursprüngliche Architektur der Kirche so weit wie möglich wiederhergestellt. Die Fenster der Apsis erhielten wieder ihre ursprüngliche Form, die Gliederung des Chorabschlusses mit Säulchen, Chornischen und Zwischengesims wurde erneuert, die Blendtriforien wieder sichtbar gemacht. Die Farbfassung hob die Gewölberippen mit Sandsteinrot, die tragenden Elemente und die Triforien mit Steingrau, den Bereich der Kapitelle und Basen mit lebhafteren Farben besonders hervor.

Der Bodenbelag wurde mit grauem französischem Marmor und Aachener Blaustein erneuert. Die Farbfassung hob die Gewölberippen mit Sandsteinrot, die tragenden Elemente und die Triforien mit Steingrau, den Bereich der Kapitelle und Basen mit lebhafteren Farben besonders hervor. Der Bodenbelag wurde mit grauem französischem Marmor und Aachener Blaustein erneuert.
 
 Der Altar von 1952 wurde in veränderter Form als Tisch mit vier Ecksäulen im vorderen Teil des Chorraumes aufgestellt. In der rechte Seitenapsis fand der silberne Tabernakel auf einer weißen Marmorsäule seinen Platz. Ihm korrespondiert der ebenfalls silberne Ambo auf schwarzer Marmorsäule. Tabernakel, Leuchter und Ambo wurden von Hans Rheindorf gefertigt, dem Leverkusener Künstler, der auch die 15 Stationsbilder des Kreuzwegs schuf. Die neuen Fenster des Chorraums gestaltete Hans Lünenborg (Köln). Im hinteren Teil des Altarraums wurde eine aus der früheren Schlebuscher Kapelle stammende Kreuzigungsgruppe aufgestellt. Der Opladener Bildhauer Wilhelm Völker hat sie auf einem den Calvaires der Bretagne nachempfundenen Kreuzesbaum angeordnet.