Die Monheimer Filialkirche St. Ursula wurde 1966 unter dem damaligen Pfarrer Reinartz als "Notkirche" errichtet. Eine solche wurde notwendig, da sich die Zahl der Monheimer Katholiken seit 1930 mehr als verdreifacht hatte (auf ca. 10.000 Personen) und St. Gereon somit zu klein wurde und zudem weiter entfernt wohnende Gläubige durch unnötig lange Kirchwege belastete.
Die Kirche, die aus finanziellen Gründen sehr schlicht gehalten wurde, konnte bereits im Oktober 1967 eingeweiht werden. Sie bietet seitdem etwa Platz für 220 Gottesdienstbesucher. Neben der Kirche gibt es seit 1968 den katholischen Kindergarten St. Ursula und seit 1976/77 das Pfarr- und Jugendheim, das nach dem ehemaligen Monheimer Pfarrer Franz Boehm, einem Märtyrer des 2. Weltkriegs, benannt wurde. Seit kurzem ruft sogar ein neu errichteter Glockenturm die Menschen zum Gottesdienst.
Die eigentliche "Notkirche" dagegen besteht noch heute in fast unveränderter Form. Woran sich wieder einmal bestätigt: Provisorien halten oft am längsten!