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19 | 11 | 2017

Aus dem Kirchenvorstand

Aktuelle Baumaßnahmen

Stand: 09. November 2016 


Auf einer gemeinsamen Sitzung des Pfarrgemeinderats (PGR) und Kirchenvorstands (KV), die am 4. Oktober im Pfarrer-Franz-Boehm-Haus stattfand, berichteten die Mitglieder des KV sehr ausführlich über die aktuellen Baumaßnahmen. Angefangen bei den Renovierungsmaßnahmen in St. Dionysius, der Veräußerung des Krankenhausgrundstückes an die Stadt, dem Neubau der Kindertagesstätte St. Gereon im Kirchgässchen, der Neugestaltung des Pfarrzentrums in St. Dionysius, über die Optionen zum Neubau eines Pfarrzentrums an St. Gereon und über die Planungen der Stadt rund um die Marienkapelle. 

 

St. Dionysius - Renovierungsmaßnahmen
Wie allseits bekannt wird derzeit in St. Dionysius die Heizung in der Kirche erneuert. Diese Arbeiten werden noch bis voraussichtlich 18. November ausgeführt. Aus diesem Grund finden die Gottesdienste in dieser Zeit im Pfarrheim von St. Dionysius statt. Das hat zur Folge, dass der Pfarrsaal sowie ein Gruppenraum, der als Sakristei genutzt wird, während dieses Zeitraums für andere Aktivitäten nicht zur Verfügung stehen können. Dafür werden die Gottesdienstbesucher aber im Winter wieder eine beheizte Kirche genießen dürfen.


Im Anschluss daran werden die Chorfenster der Kirche saniert und außen mit einem zusätzlichen Glasfenster versehen, um so eine bessere Isolierung zu erreichen.

Und weil aller guten Dinge drei sind, wird anschließend noch die Orgel erweitert und gleichzeitig gereinigt und überholt. Das dies möglich ist, verdankt unsere Kirchengemeinde (KiG) in erster Linie den zahlreichen Spenden, die bisher eingegangen sind. Da diese Maßnahme aber insgesamt ca. 112.000 Euro kostet, von der die KiG knapp 100.000 Euro finanzieren muss, werden natürlich noch Spender gesucht. Ein Team um unsere Kirchenmusikerin Ute Merten entwickelt deshalb Ideen, wie man hier weitere Einnahmen generieren kann.

 

St.-Joseph-Krankenhaus
Wie Sie alle wissen, wurde der Betrieb des ehemaligen St.-Joseph-Krankenhauses vom damaligen Betreiber Kplus Ende August 2013 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt und steht damit seit dieser Zeit leer. Von Seiten der Stadt wurde daraufhin die Idee forciert, auf dem Grundstück ein Ärztehaus mit zusätzlicher Wohnbebauung zu errichten. Diesem Wunsch stimmte die KiG in Abstimmung mit dem Generalvikariat grundsätzlich zu. Nachdem wir in etlichen Gesprächen bzw. Verhandlungen mit der Stadt Einvernehmen erzielten, dass das Grundstück nicht verkauft, sondern nur im Rahmen der Erbpacht veräußert wird, mussten sodann die finanziellen Konditionen geklärt werden, zumal die KiG auch den Abriss des jetzigen Gebäudes sowie des ehemaligen Caritashauses zahlen muss. Von daher sind wir auch froh, dass die Mitarbeiterinnen der Caritas bereits im gegenüberliegenden St.-Marien-Altenheim, das ebenfalls von Kplus betrieben wird, neue Räumlichkeiten gefunden haben.

Inzwischen liegt auch der Vertragsentwurf mit den Änderungswünschen der KiG der Stadt vor. Wir hoffen nun, dass es bald zur Vertragsunterzeichnung kommt. Vielleicht klappt es ja noch bis zum Jahresende.


Die Krankenhauskapelle ist seit der Stilllegung des Gebäudes nicht mehr nutzbar. Der dortige Altar wurde inzwischen in der Turmkapelle von St. Gereon aufgestellt. Die Fenster werden demnächst in der Kapelle unseres Katholischen Friedhofs Verwendung finden.


Außerdem sind wir froh, dass die Schwesternstatue auf dem Gelände verbleiben wird. Diesen Wunsch hatte die Stadt geäußert und wir sind ihm auch gerne nachgekommen. Erinnert doch die Skulptur „Die Schwester“, die von Prof. Hans Breker (vormals Hans von Breek) geschaffen und 1967 anlässlich der Einweihung des Schwesternwohnhauses der Kirchengemeinde St. Gereon von der Stadt geschenkt wurde, weiterhin an das frühere segensreiche Wirken der Dernbacher Schwestern im St.-Joseph-Krankenhaus.

 

Kindertagesstätte St. Gereon
Auch dieses Bauprojekt macht sichtbar Fortschritte. Nachdem am 9. Mai 2016 der erste Spatenstich erfolgte, konnte am 21. Oktober bereits das Richtfest gefeiert werden. Die weiteren Arbeiten im Innenbereich angefangen vom Bodenbelag, der Heizung, der Elektroinstallation, Aufzug, Fliesen- und Malerarbeiten usw. sowie die Herrichtung des Außengeländes werden natürlich noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen. Nach jetzigem Stand gehen wir davon aus, dass die KiTa bis Mitte Oktober 2017 in Betrieb genommen werden kann. Damit dies klappt, sollten wir alle die Daumen drücken oder wie es einer KiG wohl besser ansteht, ein paar Stoßgebete in den Himmel schicken! Jedenfalls werden wir mit diesem Gebäude, in dem dann auch die Pfarrbücherei und das Archiv untergebracht sind, künftig einen wichtigen Kommunikationspunkt an unserer Pfarrkirche St. Gereon haben. Von daher ist es auch ein gutes Zeichen, dass unser gemeinsames Pfarrfest am 17. September 2017 rund um St. Gereon stattfindet und somit die neue KiTa, auch wenn sie bis dahin nicht ganz fertig sein wird, mit einbezogen werden kann.


Außerdem haben wir uns als KiG bereit erklärt, die nach dem Umzug freiwerdende KiTa in der Krummstraße der Stadt Monheim vorübergehend zur Verfügung zu stellen, damit dort übergangsweise ein städtischer Kindergarten untergebracht werden kann.

 

Pfarrzentrum an St. Dionysius
Wie Sie wissen, hatte die Stadt ein städtebauliches Gutachterverfahren mit anschließendem Werkstattverfahren initiiert, nachdem wir ihr in 2012 unsere ersten Überlegungen zur Neuordnung und Umstrukturierung unserer Liegenschaften um den Kirchort St. Dionysius mitgeteilt hatten und auch ähnliche Wünsche des Eigentümers des Kirberger Hofes bekannt wurden.


In einer Bürgeranhörung am 2. März 2016 wurden die überarbeiteten Entwürfe nochmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Bewertungskommission, in der auch die Kirchengemeinde vertreten war, entschied sich daraufhin für den Vorschlag der Team Gruppe Oberhausen, die ein Konzept der „3 Höfe“ vorgeschlagen hatte. Wichtig war uns dabei, dass der Kindergarten in seiner jetzigen Form erhalten bleibt, aber noch um ein U3-Gruppe ergänzt wird, die zum Teil von der Stadt finanziert wird. Damit bleibt auch die jetzige Pfarrwiese vorerst an ihrem Platz. Allerdings bleibt als Option, dass das Gelände der KiTa, wenn sie in dieser Form nicht mehr benötigt wird bzw. an einem anderen Standort untergebracht werden soll, für eine Wohnbebauung in Hofstruktur vorgesehen ist.


Das Gelände des Kirchbergs mit dem neuen Pfarrheim wird nun im Rahmen eines Architektenwettbewerbs ausgeschrieben. Die entsprechende fachliche Begleitung erfolgt durch das Architekturbüro neubighubacher aus Köln, das uns bereits bei den bisherigen Planungen zur Seite steht.


Anlass und Ausgangspunkt des Wettbewerbs ist, dass auf eine Modernisierung der teils sanierungsbedürftigen Bestandsgebäude der Kirchengemeinde - mit Ausnahme der bestehenden Kindertagesstätte - verzichtet wird. Die vorhandenen Gebäude entsprechen zudem nur noch eingeschränkt heutigen Nutzungsbedürfnissen. Eine zukunftsfähige Umsetzung der Flächenvorgaben des Erzbistums Köln, auch unter Berücksichtigung der pastoralen Zielsetzungen, ist nur durch einen Neubau für die pfarrlichen Nutzungen zu erreichen. Für den Neubau steht ein ca. 1.300 qm großes Baufenster zwischen Kirche und Berghausener Straße zur Verfügung. Kirche, Kirchvorplatz und das neue Pfarrzentrum sollen zukünftig als Ensemble erlebbar sein und barrierefrei miteinander verknüpft werden. Angestrebt wird ein offenes, einladendes Haus am Kirchhügel mit Saal, Pfarrbüro, Bücherei, sowie Gruppen- und Jugendräumen unter einem Dach. Die Gesamtfläche hierfür beträgt rund 770 qm. Wichtig war uns bei der Ausschreibung, dass der Pfarrsaal teilbar und in der gewohnten Größe mit einem großzügigen multifunktionalen Foyer und Jugendräume mit separatem Zugang zur Verfügung stehen wird.


Ansprechpartner für dieses Projekt sind seitens des KV und PGR: Michael Bartsch, Thomas Scheitza, Bernd Weiffen und Hans-Dieter Wuttke sowie Regine Ullrich. Außerdem stehen Ursula Arndt, Lydia Möller-Herkenhoff, Sebastian Schertgens und Gabriele Sleziona aus der Gruppe „Bauplanung St. Dionysius“ hierfür zur Verfügung. 

 

Pfarrzentrum an St. Gereon
2014 wurde im Zuge der Projektvorbereitung für das Bauprogramm für ein neues Pfarrzentrum an St. Dionysius ein Konzept entwickelt, auch an der Kirche St. Gereon einen Saal und darüberhinausgehend pfarrliche Nutzungen anzuordnen. Anlass hierfür war die Aufgabe an die KiG aufzuzeigen, wie die Flächenvorgaben des Konzepts „Zukunft Heute“ mittelfristig umgesetzt werden können. Das neue Pfarrzentrum an St. Gereon sollte dabei den Standort St. Gereon als Zentrum der Katholischen Kirchengemeinde St. Gereon und Dionysius stärken. Ein erster Schritt in diese Richtung wird ja mit der KiTa am Kirchgässchen bereits umgesetzt.


Um hierfür Rechtssicherheit zu erhalten, muss aber Planungs- und Baurecht für die Umsetzung des neuen Pfarrzentrums geschaffen werden. Dabei sind auch die Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen und die Vorgaben der Altstadtsatzung zu beachten. Der in einer Machbarkeitsstudie untersuchte Bebauungsvorschlag, das Ensemble von Kirche, Pfarrhaus und Bastion rheinseitig durch einen Neubau zu ergänzen, wurde bereits vom Bürgermeister, von der Denkmalpflege und vom Gestaltungsbeirat begrüßt. Darüber hinaus ist die Stadt grundsätzlich bereit, uns hierfür einen Teil der Grünfläche zwischen dem kirchlichen Grundstück und der Kapellenstraße zu verkaufen.

Das Architekturbüro neubighubacher wird hierfür die nötigen Vorarbeiten leisten, damit wir den entsprechenden Bauantrag bei der Stadt stellen können.


Um keine Missverständnisse bzw. Spekulationen aufkommen zu lassen. Es gibt bisher keinen Anlass, dass wir das bisherige Pfarrheim, sprich Pfarrer-Franz-Boehm-Haus, aufgeben wollen. Allein die Tatsache, dass wir mit der dortigen St.-Ursula-Kapelle einen Gottesdienstraum haben, in dem zum einen die Sonntagsabendmesse und an Wochentagen die Schulgottesdienste stattfinden, spricht dafür, dieses Haus noch länger als Pfarrheim zu nutzen. Andererseits weiß aber niemand, wie die Entwicklung in unserer Pfarrgemeinde sein wird. So könnte irgendwann die Situation eintreten, dass wir nur noch einen Priester in unserer Gemeinde haben. Das hätte dann zur Folge, dass wir aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr alle Kirchen halten könnten. Da wir weder die Kirchen St. Gereon, St. Dionysius, St. Johannes oder die Marienkapelle aufgeben werden, stünde somit nur noch die Ursula-Kapelle zur Disposition. Mit der Schließung dieser Kapelle würde aber auch für das Pfarrer-Franz-Boehm-Haus die Grundlage entfallen. Von daher halten wir es für sinnvoll und zukunftsweisend, wenn wir dann die Option hätten, an St. Gereon ein neues – dann aber kleineres – Pfarrheim bauen zu können.

 

Marienkapelle
Im Rahmen der Neugestaltung des Rheinufers an der Kapellenstraße ist natürlich auch die Marienkapelle betroffen. Die bisherigen Pläne der Stadt tragen in erheblichem Maße dazu bei, dass das bauliche Kleinod, das ja immerhin im vorletzten Jahr sein 500-jähriges Jubiläum feiern konnte, künftig optisch noch stärker zur Wirkung kommt. Allein die Ausweitung und Neugestaltung des Fußgängerbereichs wird hierzu in hohem Maße beitragen. So wird der bisherige Kinderspielplatz neben der Kapelle, der auf unserem Grundstück liegt, verlegt werden müssen. Hierfür müssen jedoch kostenmäßig die Eigentümer des Hochhauses aufkommen. Dadurch wird erreicht, dass die altehrwürdige Kapelle freier liegt und damit nicht mehr so „eingequetscht“ aussieht.


Kurzum: Dank des neugestalteten Umfeldes wird der Standort der Marienkapelle noch attraktiver und sicher von noch mehr Besuchern frequentiert werden. Gleichzeitig wird mit dem Bau einer in der Nähe befindlichen öffentlichen Toilette auch dieses „Bedürfnis“ gestillt.


Das Schöne für uns als Kirchengemeinde ist, dass wir bei diesen ganzen Maßnahmen nicht zur Kasse gebeten werden.


Ansonsten gilt: Es gibt weiterhin viel zu tun – packen wir es an.


Bernd-M. Wehner, stv. Vorsitzender des KV

Bauvorhaben "Rund um den Kirchhügel von St. Dionysius"

In der Ausgabe vom 12. April berichtete die Rheinische Post unter der Überschrift „So soll’s aussehen um St. Dionysius“ sehr ausführlich über die Entscheidung der Bewertungskommission im Rahmen des städtebaulichen Gutachterverfahrens zum Bauvorhaben „Rund um den Kirchhügel von St. Dionysius“. Dabei erweckt sowohl die abgebildete Planskizze als auch der Text des Artikels den Eindruck, als ob die KiTa St. Dionysius demnächst durch „ein neues L-förmiges Gebäude im Nordwesten“ ersetzt würde. Diese Darstellung ist aber nur bedingt richtig. Wir möchten deshalb klarstellen, dass mit der Entscheidung für das Konzept der Planungsgruppe Oberhausen für uns als Kirchengemeinde lediglich ein „Planungsrecht“ für die in der Abbildung dargestellte Bebauung gegeben ist. Das bedeutet aber nicht, dass dies auch in absehbarer Zeit realisiert wird oder werden muss. Das Erzbischöfliche Generalvikariat sowie die Gremien der Gemeinde (KV und PGR) sind sich vielmehr einig, dass die KiTa St. Dionysius an ihrem jetzigen Standort vorerst erhalten bleibt. Die Entscheidung der Bewertungskommission eröffnet uns aber die Möglichkeit, eine entsprechende Verlagerung der KiTa vorzunehmen, sofern hierfür ein entsprechender Bedarf bestehen würde.

 

Schwesternstatue verbleibt auf dem ehemaligen Krankenhausgelände

Auf der KV-Sitzung vom 12.04.16 wurde u.a. über den Verbleib der Schwesternstatue vor dem ehemaligen St. Josef Krankenhaus beraten. Bereits auf den vorherigen Sitzungen hatten sich die Mitglieder des KV Gedanken gemacht, wo die von Prof. Hans Breker (vormals Hans von Breek) geschaffene Skulptur „Die Schwester“, die 1967 anlässlich der Einweihung des Schwesternwohnhauses der Kirchengemeinde St. Gereon von der Stadt geschenkt wurde, nach dem Abriss des Krankenhausgebäudes verbleiben sollte. Ein naheliegender Gedanke war, die Statue den Dernbachern Schwestern vom Orden „Arme Dienstmägde Jesu Christi“, die ja sehr lange Zeit im Krankenhaus tätig waren, zukommen zu lassen. Hier wurden deshalb schon Kontakte geknüpft und die Schwestern waren auch sehr erfreut  über dieses Angebot.

Dann erhielten wir aber eine Anfrage des Bürgermeisters, in dem er uns mitteilte, dass die Stadt es befürworten würde, wenn die Skulptur an ihrem jetzigen Standort verbleiben könne – nicht zuletzt als bleibende Erinnerung an das Wirken der Schwestern in unserer Stadt. Dieses Argument war dann auch für die Mitglieder des KV ausschlaggebend, dass sie sich für den Verbleib der Statue auf dem bisherigen Gelände ausgesprochen haben. Diese Entscheidung ist dem KV nicht leicht gefallen. Aber letztlich wird auf diese Art und Weise doch sehr augenfällig an das langjährige und segensreiche Wirken der Schwestern im Monheimer Krankenhaus erinnert und damit auch ein Stück lokales Geschichtsbewusstsein geschaffen.

Und wie das Leben so spielt.

Kaum war der Beschluss gefasst, rief auch schon am nächsten Tag die Rheinische Post an, um sich nach dem künftigen Verbleib der Statue zu erkundigen. Und so kam dann auch der Bericht am 14. April zustande, dass die Schwesternstatue vor dem ehemaligen St. Josef Krankenhaus auf dem bisherigen Gelände verbleibe.

Über diesen Beschluss wurden natürlich auch die Dernbacher Schwestern von Pfr. Hoffmann informiert. Sie bedauerten das natürlich sehr, hatten aber doch Verständnis für diese Entscheidung. Wie schrieben sie in ihrer Antwort? „Schön für uns zu wissen, dass der Bürgermeister ein Andenken an die Schwestern bewahren will.“

 

Bernd-M. Wehner, stv. Vorsitzender des KV

Konstituierende Sitzung des Kirchenvorstandes

Stand: 07.01.16

Auf seiner konstituierenden Sitzung am 8. Dezember hat der Kirchenvorstand (KV) zunächst die Mitglieder der einzelnen Ausschüsse sowie die besonderen Funktionsträger gewählt. Hiernach wurden Bernd-M. Wehner als stellvertretender Vorsitzender des KV und Michael Bartsch als sein Vertreter in ihrer Funktion bestätigt. Roland Fiebig fungiert weiterhin als Protokollführer und Bernd Weiffen sowie Erich Kräling als Kämmerer bzw. dessen Stellvertreter. Vertreter des KV in der Verbandsvertretung der Katholischen Kirchengemeinden im Kreis Mettmann ist Joachim Ruh. Im Pfarrgemeinderat vertritt Martina Eidens den KV.

 

Mitglieder in den Ausschüssen

In den nachstehenden Ausschüssen sind folgende KV-Mitglieder vertreten:

  • Personal: Michael Bartsch, Birgit Goldschmidt Neumann, Robert Korell und Hans Schnitzler
  • Gebäude und Grundstücke: Martina Eidens, Franz Köchling, Erich Kräling, Karlheinz Rötzheim, Hans Schnitzler, Bernd Weiffen und Hans-Dieter Wuttke
    - Unterausschuss „ehemaliges St. Josef Krankenhaus“: Pfr. Burkhard Hoffmann, Birgit Goldschmidt-Neumann, Erich Kräling, Peter Kreuer, Thomas Scheitza und Bernd-M. Wehner
  • Finanzen: Erich Kräling, Peter Kreuer, Detlef Thedieck und Bernd Weiffen
  • Jugend (ZICK/CUBE): Franz Köchling und Peter Kreuer
  • KiTa: Michael Bartsch, Martina Eidens, Stefan Schertgens und Hans Schnitzler
  • Katholischer Friedhof: Martina Eidens und Peter Kreuer
  • Ansprechpartner für Arbeitssicherheit: Franz Köchling und Karlheinz Rötzheim

Bauvorhaben schreiten voran
Nach diesem formellen Teil war wie immer eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Der Bau der Kita St. Gereon am Kirchgäßchen nimmt nun langsam Formen an. Inzwischen liegt die Baugenehmigung vor und die ersten Ausschreibungen laufen bereits. Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, müssen natürlich erstmal die beiden leerstehenden Wohnhäuser abgerissen werden. In diesem Zusammenhang erreichten die Kirchengemeinde auch Anfragen, ob man nicht einzelne Materialien, die nicht mehr gebraucht werden, wie z.B. Schiefertafeln oder die Umzäunung vor Abriss bzw. Baubeginn erwerben könne. Grundsätzlich ist dies sicher möglich, aber wie immer komplizierter als man denkt. So kann zum einen der Abbau solcher Materialien frühestens erfolgen, wenn der Bauzaun errichtet ist. Danach bleibt ein Zeitfenster von ca. 14 Tagen bis der Abriss erfolgt. Darüber hinaus müssen auch haftungsrechtliche Fragen geklärt werden. Um hier ein möglichst einfaches Verfahren zu ermöglichen, bittet der KV entsprechende Interessenten ihre Wünsche bis spätestens 31.01.16 dem Pastoralbüro St. Gereon, Tel. 02173 1014910 bzw. per Mail Pastoralbuero-Monheim@kkmonheim.de, mitzuteilen. Über diese Wünsche wird der KV im Vorfeld mit dem Bauleiter entscheiden. Sofern ihnen stattgegeben werden kann, erhalten die entsprechenden Interessenten eine Nachricht, aus der die weiteren Modalitäten zu ersehen sind.

 

Weitere Themen waren das Grundstück und Gebäude des ehemaligen St. Josef Krankenhauses und die damit verbundene Unterzeichnung des Erbrechtsvertrages. Hier sind wir weiterhin im engen Kontakt mit der Stadt. Inzwischen sind auch die Mitarbeiterinnen der Caritas aus dem benachbarten Haus in das gegenüberliegende Marienaltenheim umgezogen, so dass auch dem Abriss dieses Hauses nichts mehr im Wege steht.


Außerdem wurde über geeignete Maßnahmen für den Einbruchsschutz im Pfarrer-Franz-Boehm-Haus beraten. Auch diese sind nicht leicht zu bewerkstelligen, da u.a. sichergestellt werden muss, dass trotz solcher Sicherungen der Zutritt für die verschiedensten Gruppierungen gewährleistet sein muss. Darüber hinaus hat die Kirchengemeinde der Stadt die ehemalige Wohnung unserer früheren Gemeindereferentin, Frau Mitschke-Burk, als vorübergehende Wohnung für Flüchtlinge angeboten. Hier müssen jetzt noch die vertraglichen Regelungen unter Dach und Fach gebracht werden.

 

Die nächsten KV-Sitzungen finden wie folgt statt:

Datum            Ort
16.02.16           Pfarrheim St. Dionysius        
08.03.16           RüS, St. Gereon
12.04.16           Pfarrheim St. Dionysius
10.05.16           RüS, St. Gereon
14.06.16           Pfarrheim St. Dionysius
12.07.16           RüS, St. Gereon
16.08.16           Pfarrheim St. Dionysius
13.09.16           RüS, St. Gereon
11.10.16           Pfarrheim St. Dionysius
08.11.16           RüS, St. Gereon
13.12.16           Pfarrheim St. Dionysius


Bernd-M. Wehner, stv. Vorsitzender des KV

Letzte Sitzung des Kirchenvorstandes in der Wahlperiode

Stand: 12.11.15

Auf seiner 50. Sitzung, die auch gleichzeitig die letzte in dieser Wahlperiode war, hatten die Mitglieder des Kirchenvorstands wieder eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Neben Personal- und Finanzthemen standen vor allem die zahlreichen Baumaßnahmen auf der Tagesordnung. Nach langwierigen aber konstruktiven Verhandlungen mit der Stadt wurde nunmehr eine grundsätzliche Einigung erzielt, unter welchen Konditionen die Stadt oder besser gesagt die Stadteigene Grundstücksgesellschaft (SEG) das Gelände des ehemaligen St.-Josef-Krankenhauses im Rahmen der Erbpacht erwerben kann. Hier müssen jetzt „nur noch“ die vertraglichen Feinheiten formuliert und abgestimmt werden. Fest steht jedenfalls, dass das Gebäude im nächsten Jahr abgerissen wird und die Kosten hierfür die Kirchengemeinde und das Erzbistum tragen werden.
Der geplante Neubau der Kita St. Gereon an der Franz-Boehm-Str./Kirchgässchen geht nunmehr in die Ausführungsphase. Nachdem die Vollplanungsgenehmigung des EGV vorliegt, bereitet das Architektenbüro jetzt die Ausschreibung des Rohbaus vor.
Wie viele Besucher des PFBH ja schon feststellen konnten, ist die Küche dort renoviert und zum Teil neu ausgestattet worden. Gleichzeitig wurde auch der Vorraum weiß gestrichen, so dass jetzt alles viel heller und freundlicher ist. Es hat zwar lange gedauert, bis dies umgesetzt werden konnte, dafür ist die Küche aber auch ein kleines Schmuckstück geworden. Vor allem beim kommenden Adventsbasar wird das Küchenteam das zu schätzen wissen. An dieser Stelle deshalb allen, die daran mitgewirkt haben, ein herzliches Dankeschön.
Die nächste KV-Sitzung findet am 8. Dezember statt. Sie ist gleichzeitig die konstituierende Sitzung des zur Hälfte neu gewählten Kirchenvorstands.

Bernd-M. Wehner, stv. Vorsitzender des KV

Strukturwandel und Optimierung der Pfarrimmobilien unserer Kirchengemeinde

Stand: 07.04.2015
Im Weihnachtspfarrbrief hatten wir Sie ausführlich über den Stand der zahlreichen „Baustellen“ – angefangen vom Neubau der Kita St. Gereon im Kirchgäßchen, die künftige Nutzung des dadurch freiwerdenden Grundstückes an der Krummstraße, die Vermarktung des Gebäudes bzw. Geländes des ehemaligen St. Josef Krankenhauses und die Neustrukturierung des Kirchengeländes um St. Dionysius – informiert. Seit dieser Zeit hat sich wieder vieles verändert. Manches konnte endgültig auf den Weg gebracht werden, andere Vorhaben verzögerten sich wiederum. Was geblieben ist, sind die zahlreichen Gespräche und Abstimmungen sowohl mit dem Architekturbüro, dem Erzbischöflichen Generalvikariat, der Stadtverwaltung, Kplus und vielen anderen Beteiligten. Kurzum: Die Mitglieder des Kirchenvorstands werden nicht „arbeitslos“. Und so haben wir erneut eine Zwischenbilanz gezogen, die als Info-Blatt in den Kirchen ausliegt, aber auch hier (PDF-Datei) einzusehen ist.

 

Bernd-M. Wehner, stv. Vorsitzender des KV der Kirchengemeinde St. Gereon und Dionysius

  

Nichts ist so beständig wie die Veränderung.

Stand: 30.10.14

Diese Erkenntnis trifft in besonderem Maße für unsere Arbeit im Kirchenvorstand (KV) zu. Die zahlreichen „Baustellen“ – angefangen vom Neubau der Kita St. Gereon im Kirchgäßchen, die künftige Nutzung des dadurch freiwerdenden Grundstückes an der Krummstraße, die Vermarktung des Gebäudes bzw. Geländes des ehemaligen St. Josef Krankenhauses und die Neustrukturierung des Kirchengeländes um St. Dionysius – beschäftigen die Mitglieder des KV nicht nur in jeder Sitzung sehr intensiv, sondern erfordern zudem zahlreiche Gespräche und Abstimmungen sowohl mit dem Architekturbüro, dem Erzbischöflichen Generalvikariat (EGV), der Stadtverwaltung, Kplus und vielen anderen. Kurzum: Was heute geklärt scheint, kann morgen schon wieder Makulatur sein. Trotzdem will ich den Versuch wagen, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Neubau Kita St. Gereon im Kirchgäßchen


Im Hinblick auf das übergeordnete Ziel, unsere Kirchenstandorte zu stärken, wurde im Einvernehmen mit dem EGV entschieden, die sanierungsbedürftige Kita St. Gereon auf dem kircheneigenen Grundstück im Kirchgäßchen neu zu errichten, sie zudem von drei auf vier Gruppen zu erweitern und in diesem Gebäude auch die Pfarrbücherei und das Archiv unterzubringen. Damit trägt diese Einrichtung auch zur Belebung der Altsstadt bei.
Allerdings zeigte sich auch, dass die Realisierung des Neubaus im Bereich der Altsstadt doch auf größere Schwierigkeiten stieß, als gedacht. So waren langwierige Gespräche bzw. Verhandlungen mit der Stadt und dem Gestaltungsbeirat nötig, damit das Gebäude weitgehend den Vorgaben der Altstadtsatzung entspricht. Darüber hinaus fanden inzwischen erste Gespräche mit den Nachbarn statt, um deren Wünsche zu erfahren bzw. deren Befürchtungen zu zerstreuen. Darüber hinaus lud die Stadt am 29. Oktober zu einer offiziellen Bürgerbeteiligung ins Rathaus ein. Auch hier standen das Architekturbüro und Mitglieder des KV den anwesenden Bürgerinnen und Bürger Rede und Antwort. Der nächste Schritt wird sein, die hier vorgetragenen Anregungen und Wünsche auf Machbarkeit zu überprüfen und ggf. in die weiteren Planungen mit einzubeziehen. Die endgültigen Pläne werden sodann dem Bauausschuss der Stadt zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Danach erfolgt die sogenannte Offenlage. Sofern hier keine Einwände mehr erfolgen, kann der Bebauungsplan dem Rat der Stadt zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Wann mit dem Bau begonnen und vor allem wann er beendet sein wird, kann deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös angegeben werden. Sicher dürfte nur sein, dass das Gebäude nicht wie ursprünglich gedacht, zum 01.08.15 bezugsfertig sein wird.
Wer an weiteren Informationen interessiert ist, findet diese auf der Homepage der Stadt Monheim unter http://www.monheim.de/rathaus/planen-und-bauen/bauleitplanung-aktuell/.

Standort ehemaliges St. Josef Krankenhaus

 

Auch hier kann z.Z. noch keine Lösung präsentiert werden. Wie Sie wissen, beabsichtigt die Stadt an diesem Standort ein Ärztezentrum zu platzieren. Zusätzlich könnten auch weitere Wohnungen dort errichtet werden. Dieses Vorhaben wird grundsätzlich von der Kirchengemeinde unterstützt. Dabei geht man davon aus, dass das jetzige Gebäude abgerissen werden müsste, da ein Umbau zu kostenaufwändig wäre. Aber auch hier liegen noch keine entscheidungsreifen Vorschläge bzw. Pläne vor. Hinzu kommt, dass auch Kplus daran interessiert ist, das Objekt „loszuwerden“, um die hohen Unterhaltskosten einzusparen. Kurzum: Auch hier sind wir weiterhin in permanenten Gesprächen mit der Stadt, Kplus und dem EGV.

Planung um St. Dionysius in Baumberg

 

Auch bei diesem Objekt geht es nicht so zügig weiter, wie wir uns das ursprünglich vorgestellt hatten. So sieht die Stadt Monheim diesen bedeutenden Bereich in einem größeren städtebaulichen Zusammenhang. Hier sind die historischen Sichtachsen (Monheimer Straße, Hauptstraße und historischer Verlauf der Berghausener Straße) zu beachten, aber auch die Planungen und Interessen im Umfeld an dem denkmalgeschützten Kirberger Hof. Die Verwaltung schlägt daher ein zweistufiges Verfahren vor. Die erste Stufe soll ein städtebauliches Gutachterverfahren sein, das das gesamte Umfeld der Kirche mit einbezieht. Hier sollen die Anordnung der Erschließung, der Baumassen, Höhen und Nutzungen erfolgen. In der zweiten Stufe kann dann der Architektenwettbewerb in Bezug auf die Planung der konkreten Baukörper mit ihren Nutzungsprofilen erfolgen. Mit anderen Worten: Durch dieses von der Stadt vorgeschlagene Verfahren wird es eine weitere Verzögerung von mindestens sechs Monaten geben.

 

Sie sehen, die Probleme oder sagen wir besser die Herausforderungen, die die Kirchengemeinde allein im Bereich ihrer Immobilien zu bewältigen hat, werden nicht weniger. Aber wir sind weiterhin guten Mutes, dass wir bald erste Lösungen präsentieren können. Trotzdem ist Geduld weiterhin gefragt.

 

Bernd-M. Wehner, stv. Vorsitzender des KV der Kirchengemeinde St. Gereon und Dionysius