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25 | 07 | 2017

Die Kapelle zur Schmerzhaften Mutter (Marienkapelle) Monheim am Rhein

Den besonderen Strömungsverhältnisse des Rheins an dieser Stelle, nördlich der Stadt Monheim, haben die schifffahrenden Menschen eine wundersame Bedeutung zugemessen und bereits im 12. Jh. dort ein Heiligenhäuschen mit einem Marienbild erbaut, das im Rufe der Wundertätigkeit stand.

 

Rheinschiffer bauten 1418 eine Kapelle aus Holz, die 1514 durch eine spätgotische Kapelle aus Stein ersetzt wurde.
Jahrhunderte lang galt die Marienkapelle, die auf dem Damm des Rheins gebaut war, als weithin sichtbares Wahrzeichen Monheims.
Sie ist eine der ältesten Wallfahrtsorte des Erzbistums Köln mit einer wohl einzigartigen Lage zum Rhein.

 

In der 2006 renovierten Kapelle konzentriert sich alles auf das Gnadenbild, die Piétà. Eine ca. 46cm große Mariengestalt mit ihrem vom Kreuz abgenommenen toten Sohn auf dem Schoß, sie schaut aus einem Barockaltar auf die Besucher. Diese in 500 Jahren dreimal verschwundene Piétà entstammt der Volksfrömmigkeit und vergegenwärtigt elementare Inhalte des christlichen Glaubens, die über Jahrhunderte geprägt wurden.


In der Marienkapelle wird jeden Freitag um 8:30 Hl. Messe gefeiert, alle Marienfeiertage werden dort von der Gemeinde gefeiert. Jeden 4. Freitag im Monat um 19 Uhr ist Taizé Andacht. Sonntags ist sie von 15 bis 17 Uhr geöffnet.


Jeden 1. Sonntag im Monat präsentiert bei freiem Eintritt die Konzertreihe „Klangwellen 714“, unter der Schirmherrschaft von Dr. Ulla Hahn und Klaus von Dohnanyi und der künstlerischen Leitung von Oliver Drechsel, von 16 Uhr bis 17 Uhr hochwertige Konzerte mit international renommierten Musikern.
In 2007 wurde der Verein “Marienkapelle am Rhein“ e.V. gegründet, dessen Ziel es ist, die Kapelle wieder in den Fokus der Menschen zu bringen.