Neue Gottesdienstordnung St. Josef und Martin - Wie geht es weiter?
Beitrag von Pfarrer Dr. Jürgen Rentrop in den Pfarrnachrichten vom 26.03.2011
Alle Besucher unserer Hl. Messen am 19. und 20. März werden sich erinnern:
PGR-Angehörige, in der Regel in Begleitung von hauptamtlichen Mitarbeitern und des Zelebranten, trugen zu Abschluss der Hl. Messen die neue Ordnung unserer Gottesdienste vor. Sie gilt für alle katholischen Kirchen in St. Josef und Martin und tritt am letzten Mai-Wochenende in Kraft.
Deutlich wurde: Hier geht es nicht mehr um die optimale Sonntagsmesszeit für jede der betroffenen ehemaligen Pfarrgemeinden, sondern in Kraft gesetzt wird eine Ordnung, die das Gesamte der neuen Langenfelder Pfarrgemeinde im Auge hat.
Naturgemäß war das Echo aus den versammelten Gemeinden heraus gespalten. Schön war es selbstverständlich für niemanden. Menschen denken in der Regel konservativ und Änderungen im Alltag, vor allem in der Gestaltung der Freizeit, werden mit Skepsis betrachtet.
Die meisten aber erkannten an, dass sich mit veränderten Gewohnheiten auch neue Chancen eröffnen können und nach vielen Jahrzehnten örtlicher und zeitlicher Stagnation sich nun Möglichkeiten der Begegnung ergeben können. Dem Eindruck aus der liebgewordenen, aber auch altgewordenen Sonntagsgemeinde (Wir werden immer weniger, dafür aber immer älter) konnte nun ein Gegenbild erwachsen, eine neue Motivation: dazu zu kommen und mitzumachen.
Weg vom ängstlichen Blick auf das, was vergangen ist – hin zum zuversichtlichen „Auf, auf!“ in das, was unsere Zukunft birgt. Dies ist das Motto, das uns, die Angehörigen des PGR, des Pastoralteams und mich leitete, diesen Weg zu eröffnen.
Nutzen wir doch gemeinsam die Möglichkeit, neue Erfahrungen in das Bewährte guter Traditionen einzuplanen.