ERZBISTUM KÖLN     

Information der Kirchenbesucher am 19./20. März 2011

Vorgetragen von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates in allen Gottesdiensten:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gemeindemitglieder,

in den letzten Monaten hat sich der Pfarrgemeinderat (die gewählten/berufenen Mitglieder, Pfarrer Dr. Jürgen Rentrop und das Pastoralteam) mit der Überarbeitung der Gottesdienstordnung für unsere – die ganze Stadt umfassende - Pfarrgemeinde St. Josef und Martin befasst. Deutlich wurde, dass die momentane Gottesdienstordnung so nicht fortgeführt werden kann.

Folgende Punkte haben uns bei der Überarbeitung geleitet:
  1. Unser oberstes Anliegen ist es, dass in jeder Kirche an allen Wochenenden ein Sonntagsgottesdienst – gleichwertig als Vorabendmesse am Samstag oder Hl. Messe am Sonntag – gefeiert werden kann.
     
  2. Ebenso wichtig ist es uns, dass die Zeiten und Orte dieser regelmäßigen Messfeiern für eine überschaubare Zukunft Bestand haben und Sie sich darauf einstellen und verlassen können.
     
  3. Mittelfristig müssen wir davon ausgehen, dass das Bistum maximal drei Priester für unsere Pfarrgemeinde einteilt. Für eine belastbare Jahresplanung bedeutet dies einerseits, dass wir zukünftig regelmäßig nicht mehr als zwei Messfeiern parallel in Langenfeld anbieten dürfen/können. Andererseits sind die Abstände zwischen zwei Messfeiern so zu wählen, dass ein Priester auch zwei Messen nacheinander feiern kann.
    Gleichzeitig führen diese Überlegungen auch zu einer Entlastung bei der Planung der sogenannten Folgedienste (Küster und Kirchenmusiker).
Legt man diese Punkte und auch die Bistumsregeln für Vorabendmessen zugrunde, ergeben sich in der Praxis die folgenden Zeitschienen:
              am Samstag um 17.00 Uhr und um 18.30 Uhr, und
              am Sonntag um 09.45 Uhr und um 11.15 Uhr.

Die Sonntagsgottesdienste verteilen sich auf vier Vorabendmessen und vier Messfeiern am Sonntag-Vormittag.

Bei der Festlegung, wo am Sonntag-Vormittag die hl. Messe gefeiert wird, haben wir zum einen die Pfarrkirche St. Josef und die zweitgrößte Kirche St. Martin, und zum anderen die beiden Kirchen an den äußersten Enden unserer Stadt St. Maria Rosenkranzkönigin und St. Barbara ausgewählt. Am Samstag wird die Vorabendmesse gefeiert in Christus König, St. Gerhard, St. Mariä Himmelfahrt und St. Paulus.

Aus Ihren Reihen ist vielfach eine frühe Messe am Sonntag und eine Abendmesse angefragt worden. Diese Wünsche haben wir aufgenommen und am Sonntag eine Frühmesse um 08.15 Uhr in St. Paulus und eine Abendmesse um 18.30 Uhr in St. Josef eingeplant.

Eine Gesamtübersicht der Gottesdienstordnung, die auch die kirchlichen Feiertage und das ergänzende Gottesdienstangebot in den Krankenhäusern enthält, liegt für Sie bereit und Mitglieder des Pfarrgemeinderates stehen nach dieser Messfeier auch für ein Gespräch bereit.

Alle Haupt- und Ehrenamtlichen haben bei der Überarbeitung die einzelnen Entscheidungen redlich miteinander abgewogen und an den eingangs genannten Punkten gespiegelt. Alle Mitglieder im Pfarrgemeinderat und in den Ortsausschüssen sind sich der Tragweite dieser Überarbeitung der Gottesdienstordnung bewusst. Schließlich geht es vielen von uns genau wie Ihnen, sich noch einmal neu zu orientieren, wenn die bisher bevorzugte Gottesdienstzeit an der vertrauten Kirche nicht mehr angeboten wird. Aber es gibt auch neue Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt.

Zu besonderen Gelegenheiten können sonntags zusätzliche Gottesdienste vor Ort – oder bei Begleitung einer Gruppe auch unterwegs – und zu anderen Zeiten gefeiert werden. Gute Beispiele dafür sind ein Gemeindefest, ein Patrozinium oder Jubiläum einer Gruppierung, sowie Firm- und Jugendfahrten. Dies bedarf der Abstimmung und erfolgt immer unter der Voraussetzung, dass einer der Priester aus dem Pastoralteam und auch die Folgedienste verfügbar sind.

Liebe Gemeindemitglieder, diese Änderungen müssen erst einmal verdaut werden.
Der Beginn der neuen Gottesdienstordnung wurde deshalb auf ein Wochenende nach der letzten Erstkommunionfeier gelegt, das ist das Wochenende 28./29. Mai 2011.

Nehmen Sie sich bitte die Zeit und entdecken Sie - für sich selbst und in Ihrer Familie – welchen Sonntagsgottesdienst Sie bevorzugen. Für einige wird dabei die Zeit entscheidend sein, bei anderen steht die vertraute Kirche im Vordergrund. Vielleicht bilden sich auch kleine Gruppen, die gemeinsam zu einer anderen Kirche fahren und dabei Freunde und Nachbarn mitnehmen.

„Neues wagen durch Verzicht“ - die Überschrift zum Beitrag zur Fastenzeit in der RP kann uns auch hier leiten.

Wir hoffen und wünschen Ihnen und uns, dass auch angesichts dieser Veränderungen der Glaube in uns allen lebendig bleibt und jeder seinen Platz in der großen Gemeinschaft unserer Pfarrgemeinde, aber auch in der Gemeinschaft vor Ort findet.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.








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