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Pater Joseph Rayappa smm.

  • Pfarrer
  • Tel.: 02264/200 90 55
  • E-Mail*: Rayappasmm(ät)Yahoo.com

Pater Jesu Manickam smm.

  • Kaplan
  • Tel.: 02264/200 90 15
  • Email*: j.manickam(ät)montfortaner.de

Pater Anand Valle smm.

  • Kaplan
  • Tel.: 02264/200 90 65
  • Email*: anandvalle(ät)gmail.com

Hinweis:

Für seelsorgerische Notfälle ist das Seelsorgeteam über die mobile Rufnummer 0157/58394724 erreichbar.

Pater Johannes Backwinkel smm.

IN MEMORIAM

Am Mittwoch, dem 28. September 2016, verstarb in Marienheide unser Mitbruder Pater Hans Backwinkel.

 

Hans wurde am 23. März 1932 in Bochum geboren, wo er zusammen mit seinem Zwillingsbruder und einer Schwester aufwuchs. Seine Gymnasialzeit begann er im Internat der Redemptoristen in Bonn, machte dann aber sein Abitur in Rheydt, wo er in unsere Missionsschule aufgenommen war.

 

Sein Wunsch, Priester in einer Ordensgemeinschaft zu werden bewegte ihn dazu, in die Gesellschaft Mariä einzutreten. Er wurde 1954 in das Noviziat in Meersen/NL aufgenommen, wo er am 8. September 1955 die erste Profess ablegte. An der Ordenshochschule in Oirschot/NL studierte er Philosophie und Theologie. Er legte am 8. September 1960 die ewige Profess ab und wurde am 12. März 1961 in Oirschot zum Priester geweiht.

 

Seine erste Ernennung berief ihn zum Kaplan in der von den Montfortanernbetreuten Pfarrei St. Elisabeth in Bonn, wo er von 1961 bis 1965 tätig war und die praktische Seelsorge von allen Seiten kennenlernte. Im Jahre 1965 wurde er als Pfarrer nach Wolfsburg im Bistum Hildesheim entsandt, wo die Montfortaner eine Diasporagemeinde übernommen hatten. Er leitete die Gemeinde bis 1979, als ihn gesundheitliche Gründe zwangen, den Dienst als Pfarrer aufzugeben. Seinem Wunsch, ihn nach Marienheide zu versetzen, wurde entsprochen und er begann seine Tätigkeit als Kaplan in der dortigen Pfarrei. Diesen Dienst versah er bis 2007.

 

Auch in seinem Ruhestand blieb er in Marienheide und half den Mitbrüdern so gut er konnte. Gesundheitliche Probleme, insbesondere sein schwaches Herz und Atemprobleme, schränkten ihn immer mehr ein. Unerwartet verstarb er im Haus der Kommunität am Abend des 28. September.

 

In Dankbarkeit für alles, was er für unsere Ordensgemeinschaft und die Kirche getan hat, geben wir ihn in die Hände seines Schöpfers zurück. Möge der Herr ihm vergelten, was er in seinem Weinberg gewirkt hat.

 

Am Donnerstag, dem 6. Oktober 2016 wurde er nach dem Seelenamt auf dem Friedhof in Marienheide beigesetzt. Er ruhe in Frieden.

 

Fremersdorf, 10. Oktober 2016

 

P. Hermann Josef Jünemann SMM

Superior der Delegation

 

Pater Ludwig Halmes smm.

IN MEMORIAM

Am Dienstag, dem 21. Juni 2016, verstarb in unserem Haus in Marienheide unser Mitbruder Pater Ludwig Halmes.

 

Ludwig wurde am 15. Oktober 1926 in Köln-Mülheim geboren. Unter dem Eindruck der Kriegsereignisse verstärkte sich sein Wunsch Priester zu werden. In der Missionsschule in Rheydt konnte er die nötige Schulbildung erwerben. 1951 trat er in das Noviziat der Montfortaner  in Meerssen/NL ein und legte am 8. September 1952 die ersten Gelübde ab. An der Ordenshochschule in Oirschot/NL studierte er Philosophie und Theologie, Dort legte er am 8. September 1957 die ewigen Gelübde ab und wurde am 22. Juni 1958 zum Priester geweiht. Seine erste Ernennung führte ihn zurück in die Missionsschule in Rheydt, wo er bis 1963 als Präfekt und zugleich als Lehrer an der Berufsschule tätig war.

 

1964 erfolgte die Versetzung in die Kommunität in Wolfsburg. Hier war er von 1965 bis 1973 als Religionslehrer an den berufsbildenden Schulen und zugleich als Diözesankaplan der Christlichen Arbeitnehmer Jugend (CAJ) im Bistum Hildesheim tätig. 1973 wurde er zum Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) und zugleich zum Leiter des Referats für Arbeitnehmerseelsorge ernannt, Von 1987 bis 2001 war er Krankenhausseelsorger am Klinikum Wolfsburg.

 

Seinen Lebensabend verbrachte er in unserer Kommunität in Marienheide, wohin er nach seinem 75. Geburtstag im Jahr 2001 übersiedelte. Dort half er nach Kräften, solange seine Gesundheit es zuließ, in der Wallfahrts- und in der Pfarrseelsorge.

 

Unvergessen bleiben uns und vielen Menschen sein Humor und seine Gitarre, die sein ständiger Begleiter war. Mit seinen Zauberkünsten begeisterte er als „Zauberpater“ Junge und Alte. Immer hatte er einen Witz auf Lager. „Ich mag es nicht, wenn die Menschen mit langem Gesicht aus der Kirche gehen“, hat er einmal gesagt.

 

In den Letzten Jahren nahmen seine Kräfte immer mehr ab, aber bis zuletzt nahm er regen Anteil an allem, was um ihn herum und in der Gemeinschaft vor sich ging. Am Morgen des 21. Juni rief ihn der Herr über Leben und Tod heim in sein Reich. Möge der Herr ihm vergelten, was er in seinem Weinberg gewirkt hat.

 

Fremersdorf, 21. Juni 2016

 

P. Hermann Josef Jünemann SMM

Superior der Delegation

  


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