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St. Mariä Heimsuchung Marienheide

Die heutige Pfarrkirche und Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung prägt schon seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert das Gesicht Marienheides. Ursprünglich erbaut von Dominikanermönchen zeigt sie im Stil einer schlicht gehaltenen Hallenkirche ohne großen Glockenturm, was typisch für die Bauten der Bettelorden war. Eine Erweiterung des Chorraums und zwei Querschiffe vergrößerten den Kirchenraum später.
Über die Jahrhunderte und auch auf Grund von Zerstörungen z.B. durch Artelleriebeschuss im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche immer wieder umgestaltet. Ihr heutiges Gesicht bekam sie Anfang der 1960er Jahre, als man das Ziel hatte, die erste, also spätgotische Fassung des Kirchenraums wiederherzustellen. Im Zuge dessen wurde das Gebäude verputzt und weiß gestrichen.


Grundriss

Ausstattung

Ausmalung des Innenraums

Dominiert wird der Innenraum vom in den 1960er Jahren freigelegten Christopherusbild. Es soll wahrscheinlich eine Parallele ziehen zwischen der Christopheruslegende und dem Klausner Heinrich, der das Gnadenbild von Köln nach Marienheide transportierte.

Christopherus (Wandgemälde)Christopherus (Wandgemälde)

Altäre

Die drei prächtigen Altäre der Kirche stammen aus dem 18. Jahrhundert. Der Hauptaltar ist zweigeschossig angelegt und ca. 8m hoch. Zentral ist die bildliche Darstellung von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist. Die linke Figur zeigt den Hl. Dominikus mit Stabkreuz und Buch, die rechte Figur den Hl. Thomas von Aquin mit Monstranz und Buch. Oben zeigt der Altar in der Mitte das Bild der Himmelfahrt der Gottesmutter Maria. Die Figuren zeigen hier links den Hl. Hyazinth und rechts den Apostel Petrus. Die Spitze bildet eine figürliche Darstellung Mariens als Himmelskönigin mit Zepter, Weltkugel und Jesuskind.

GnadenbildGnadenbild

Der rechte Seitenaltar, der Gnaden- oder Marienaltar birgt das mittelalterliche Marienbild, das Klausner Heinrich mitbrachte. Von der Originalfigur ist leider nur der Korpus erhalten. Das Bild oben zeigt Maria, die dem Hl. Dominikus einen Rosenkranz überreicht.

Salvatoraltar ca. 1730Salvatoraltar ca. 1730

Der linke Seitenaltar, der Salvatoraltar, zeigt wie die anderen Altäre einen ähnlichen Stil, auch wenn durch die Pastelltöne von ihm ein anderer Eindruck entsteht. Die Figur im der Mitte zeigt den "Salvator Mundi", den Erlöser der Welt.

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