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Orgelkonzert und Stabat Mater

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Am 10. September 2016 war es so weit ...

 

Günter Stockebrand hatte die Idee STABAT MATER von Giovanni Battista Pergolesi aufzuführen.

Eine Alt-Solistin hatte er in seinem Freundeskreis. Er erinnerte sich an sein Wirken hier im Kath. Kirchenchor "Cäcilia" und sprach meine Frau als Sopran-Solistin an. Auch sie war nach dem Notenstudium begeistert, zumal sie seit Langem den Wunsch hegte, an einem Konzert zugunsten der Kirchengemeinde mitzuwirken. Und so nahmen die Dinge ihren Lauf.

 

In unserer Wallfahrtskirche fand dann das mehrfach angekündigte und beworbene Konzert statt.

 

Günter Stockebrand an der Orgel trug das Orgelkonzert  B-Dur, Opus 4 Nr. 6 von  G.F. Händel gekonnt vor, wobei er von einem versierten Streicherensemble (siehe unten) zuverlässig begleitet wurde.

 

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759), in Halle geboren, wird gerne als englischer Komponist bezeichnet, da er den größten Teil seines Lebens in London verbrachte und dort starb. Seine Orgelkonzerte stehen neben Bachs Cembalokonzerten am Anfang der Entwicklung der Konzerte für Tasteninstrumente und Orchester.

 

Darauf folgte STABAT MATER von Giovanni Battista Pergolesi (1710 - 1736). Dieses mehrstrophige Reimgebet empfindet das Leid der Gottesmutter Maria beim Kreuzigungstod ihres Sohnes in einer geistlichen Betrachtung nach. Die Komposition zeichnen großen, fast opernhaften Gefühlsausdruck, verbunden mit verinnerlicht-sakraler Atmosphäre, aus. Sie zählt zu einem der am häufigsten aufgeführten Werke der geistlichen Musik aller Zeiten.

Obwohl jung verstorben, gehört Pergolesi zu den großen Komponisten der Barockzeit. Zu seine Werken zählen Opern, Kammermusik, Messen, Psalmvertonungen und dieses wenige Monate vor seinem Tod vollendete STABAT MATER.

 

Die Organisatoren hatten dafür gesorgt, dass die Solistinnen Mia Feldhoff/Sopran und Brigitte Pulko/Alt bestmögliche Unterstützung durch das Streichquartett Karel Walravens und Lola Sindermann Geige, Maria Manemann-Frowein Viola und Elisabeth Quint Violoncello erfuhren, sowie von Peter Löhr an der Orgel.

 

Bravourös meisterten die Solistinnen die hohen Anforderungen. Einige Melodiepassagen blieben lange im Ohr (Ohrwürmer).

 

Günter Stockebrand verstand es mit seinem Dirigat das Ensemble und die Solistinnen zu fordern.

 

Leider war die Zuhörerresonanz aus unserer Pfarrgemeinde dürftig, für mich nicht zufriedenstellend, eher beschämend. Sollte doch der Erlös den Bauvorhaben Pfarrheim und Wallfahrtskirche zugute kommen.

 

Alle Zuhörer honorierten die hervorragende Leistung der Solostinnen und Instrumentalisten mit lang anhaltendem Beifall und erwarteten eine Zugabe, der mit der Wiederholung der

  1. Strophe -Stabat Mater dolorosa (Christi Mutter stand mit Schmerzen)- genüge getan wurde.
 

Der Unterzeichner überreichte jedem Akteur und der Gesangslehrerin Julia Daniel von der Musikschule Gummersbach eine Rose als Dankeschön. Er dankte auch unserem Küster Andreas Kasperczyk für die tätkräftige Hilfe und Werner Vollberg für die interne Aufzeichnung. Nicht vergessen will ich die Helfer im Hintergrund, die die Plakat-/Programmheftgestaltung und -Druck übernommen hatten und andere, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieses großartigen Konzertes beigetragen haben.

 

Pater Robert Rego gilt ein Dankeschön von dieser Stelle aus für die Bereitschaft, unsere Wallfahrtskirche zur Verfügung zu stellen.

 

Der Termin des Konzertes wurde bewusst gewählt, weil danach am 12. September das Fest Maria Namen, am 14. September das Fest Kreuzerhöhung gefeiert und am 15. September der Schmerzen Mariens gedacht wird. An beiden Tagen, Kreuzerhöhung und Schmerzen Mariens steht das Kreuz Jesu im Mittelpunkt. "Wenn ich am Kreuz erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen", hat Jesus verheißen. In dieses Geheimnis hat er seine Mutter sterbend mit hineingenommen, als er sie zur Mutter seiner Jünger machte.

 

NACHBETRACHTUNG:

Ein Konzert dieser Art auszurichten verursacht Kosten. Nur durch Verzicht auf Gagen und durch persönliches Engagement konnte es mit einem zu vertretenden finanziellen Aufwand durchgeführt werden. Der Wunsch meiner Frau war es, mit dem Erlös der Türkollekte die Baumaßnahmen für Pfarrheim und Wallfahrtskirche zu unterstützen. Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Zuhörerresonanz und der damit verbundenen relativ geringen Einnahme aus der Türkollekte konnte dieses Ziel leider nicht in erhofftem Maße erreicht werden.

Um der ursprünglichen Idee gerecht zum werden, wurde eine CD erstellt, die zum Preise von € 10,00 erworben werden kann. € 7,00 werden davon den Baumaßnahmen Pfarrheim und Wallfahrtskirche zugeführt.

Die CD ist zu erwerben bei:

Maria Feldhoff, Wipperweg 18, 51709 Marienheide

Telefon: 02264 - 8636, Handy: 0175 - 388 1642

Mail-Adresse: klausmia@t-online.de

Eine-Welt-Laden, Borromäushaus

Beim Konzert wirkten auch Künstler aus unserer Pfarrgemeinde mit:

Mia Feldhoff/Sopran, Lola Sindermann/Violine, Peter Löhr/Orgel und Günter Stockebrand/Orgel und Dirigat.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 Klaus Feldhoff

Abendmusik


Seit nun ca. 3 Jahren wird  im Rahmen der „Abendmusik“ ein abwechselungsreiches, musikalisches Programm in unserer Pfarrgemeinde angeboten.

So konnten wir das Jahr beginnen mit einem festlichen Weihnachtskonzert mit Krippenspiel. Der Kirchenchor „Cäcilia“ St. Maria Heimsuchung unter der Ltg. von G. Stockebrand und eine Kindergruppe bescherten den Zuhörern einen festlichen Nachmittag. Einen Hauch „höfischer“ Atmosphäre brachte im April das Ensemble „CONCERTINO NUOVO“ aus Remscheid mit ihrem Barockkonzert zu uns in die Wallfahrtskirche. Musik zum Marienmonat Mai präsentierten die Altsolistin Katharina Schmidtke-Krüll und der Organist G. Stockebrand u. a. mit dem „Salve Regina“ von Vivaldi. Zur Oktav hatte die Elberfelder Mädchenkurrende unter Ltg. von Heinz Rudolf Meier ihren ersten eigenständigen Auftritt. Schön, für so eine erfolgreiche Premiere der Gastgeber sein zu dürfen. So konnten uns Eva Herholz (Violine) und G. Stockebrand (Orgel) im September die „Vier Jahreszeiten“ überzeugend vortragen. Anfang Oktober war der Gospelchor Gummersbach unter der Ltg. von Frau Giebeler zu Gast und füllte mit der Stimmgewalt des Chores und dem Sound der Band die Monfortkirche. Passend zum Rosenkranzmonat Oktober trug der Kirchenchor „Cäcilia“ St. Maria Heimsuchung marianisches Liedgut vor. Zu erwähnen sind hier die hervorragenden solistischen Beiträge von Chormitgliedern. Im November erfreuten anlässlich ihres 50. Jubiläums die „Glorie Singers“ unter der Ltg. von Fritz Becker die Zuhörer in der Monfortkirche mit Werken von F. Mendelssohn- Bartholdy und Highlights aus ihrem Repertoire.

Termine:

11.12.2010, 19:15 Uhr, Monfortkirche: Adventliche Musik mit dem Bergischen Blechbläserensemble

09.01.2011, 15:30 Uhr, Wallfahrtskirche: Krippenspiel, weihnachtliche Orgelmusik und Singen für die Gemeinde

05.02.2011, 19:15 Uhr, Monfortkirche: Organist Karl-Heinz Fröhlich mit Sopran und Flöte

12.03.2011, 19:15 Uhr, Wallfahrtskirche: The Voices aus Bergneustadt unter Ltg. von R. Zimmermann

Voraussichtlich April oder Mai, Wallfahrtskirche: „Barocker Trompetenglanz“ mit 3 Trompeten und Orgel

09.07.2011, 19:15 Uhr, Wallfahrtskirche, Abendmusik zur Wallfahrtsoktav: Frauenchoralschola  St. Vincenz, Menden unter Ltg. Christian Rose


Einstimmung in den Advent jeden Adventsamstag vor der Abendmesse um 17:55 Uhr

 27.11.2010: Mia Feldhoff
 04.12.2010: Kirchenchor „Cäcilia“ Marienheide
 11.12.2010: Bergisches Blechbläserensemble aus Wuppertal
 18.12.2010: Arche-Chor

Impressionen aus 2010

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