Aktuelles

PfarrJournal - Weihnachten 2017
24.12.2017 - Das Weihnachts-PfarrJournal 2017 ist eingetroffen.
Weihnachtsbaumverkauf der Pfadfinder
16.12.2017 - Auch in diesem Jahr verkaufen die Pfadfinder am Samstag des 3. Adventswochenendes ab 10 Uhr wieder Weihnachtsbäume auf dem Kirchenvorplatz.
Adventskonzert ENTFÄLLT
10.12.2017 - Das für den 10. Dezember 2017 geplante Konzert in St. Johannes Baptist entfällt.
Reinigungskraft für Kinder- und Jugenddorf St. Heribert
03.12.2017 - Das Kinder- und Jugenddorf St. Heribert sucht ab sofort Reinigungskraft mit hauswirtschaftlichen Aufgaben.

Gottesdienste

Freitag, 15. Dezember 2017
08:20 Schulgottesdienst

in St. Johannes Baptist

18:00 Rorate-Messe

Messe im Kerzenschein in St. Johannes Baptist

Samstag, 16. Dezember 2017
08:00 Rorate-Messe

Messe im Kerzenschein in St. Heinrich, anschl. Frühstück

17:15 Beichtgelegenheit

St. Johannes Baptist

17:30 Rosenkranzandacht

St. Johannes Baptist

18:00 Vorabendmesse

St. Johannes Baptist

Sonntag, 17. Dezember 2017
09:30 Hl. Messe

St. Heinrich

11:00 Familienmesse

St. Johannes Baptist

12:30 Tauffeier

in St. Johannes Baptist

Sonntag der Weltmission

"Du führst mich hinaus ins Weite" (Psalm 18)
22. Oktober 2017;

Gedanken zum Plakat

Burkina Faso, Land der aufrechten Menschen.
Zwei junge Frauen im Zentrum des Bildes. Beide auf einem Fahrrad, dem wichtigsten Transportmittel der Burkinabe. In Flipflops erschließen sie sich die Weite des Landes.


Beide Frauen lachen breit und ansteckend. Die Anhänger an ihren Halsketten zeigen ihren Glauben. Auch ihre Kleidung spricht.
Der Schleier der Frau am Lenker zeigt: Mir geht es um eine frohe, froh machende Botschaft!
Farbenfroh der Rock der anderen, kraftvoll, lebendig wie Burkinas Frauen, den im Hintergrund angedeuteten Problemen trotzend.


In der Ferne auf trockenem Boden viele Menschen mit Kanistern. Männer und Frauen, Kinder und Erwachsene. Ein Brunnen scheint hier Leben zu schenken und stiftet Gemeinschaft.
Wasser: noch immer ein Problem am Rande des Sahel. In die Weite müssen viele dafür immer noch gehen, für das Leben spendende Nass.


Neben der Menschengruppe, ebenfalls im Hintergrund, Baobabs, diese knorrigen Baumriesen des tropischen Afrika. Auch sie, die ganze Schöpfung lechzt nach lebendigem Wasser.


„Du führst mich hinaus ins Weite.“
Du ermöglichst Leben in Fülle.
Mitten im Alltag.
Auf einem Fahrrad und zu Fuß.
Mit lebendigem Wasser,
in Gemeinschaft mit den Menschen der Welt.
Durch die Kraft des Glaubens an dich.


Andrea Rehn-Laryea 

 

Burkina Faso im Blick

„Du führst mich hinaus ins Weite“ (Psalm 18) lautet das Leitwort zum diesjährigen Sonntag der Weltmission, den wir in Deutschland am 22. Oktober feiern. In diesem Jahr blicken wir dabei nach Burkina Faso. Die Menschen dort haben ihrem Land den Namen „Land der aufrechten Menschen“ gegeben. Sie sind stolz auf ihre friedliche Revolution und ihre politische Tradition, auf das gute Miteinander von Christen und Muslimen, auf die ethnische Vielfalt. Auf Besucher wirkt das gastfreundliche Land wie eine westafrikanische Idylle.

Eines der ärmsten Länder weltweit

Doch diese Idylle trügt. Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft.  Klimaveränderungen und Dürreperioden treffen besonders die in der Sahelzone liegenden Landesteile hart. Bleibt der spärliche Regen aus oder fällt er zur falschen Zeit, müssen die Menschen hungern. Mangels alternativer Einkommensquellen versuchen viele ihr Glück bei der Goldsuche. Perspektivlosigkeit wird zum Nährboden für islamistische Terrorzellen.

Zwangsheirat und Hexenverfolgung

Vor allem für Mädchen und Frauen ist der Alltag hart. Sie stehen im Mittelpunkt der diesjährigen missio-Aktion. Jahr für Jahr werden in Burkina Faso Tausende Mädchen zwangsverheiratet, manche schon im Alter von elf oder zwölf Jahren. Traditionen wie Hexenverfolgung oder Genitalverstümmelung sind trotz gesetzlichen Verbots weit verbreitet. Die Müttersterblichkeit ist eine der höchsten der Welt.

Die Kirche sieht nicht tatenlos zu. Bildungsinitiativen, Schutzprogramme, Hilfe zur Selbsthilfe – Mädchen und Frauen sollen Verantwortung für ihr Leben übernehmen dürfen. „Du führst mich hinaus ins Weite“ lautet deshalb das biblische Leitwort des Weltmissionssonntags. Es drückt aus, was Menschen mit Gott erleben: Gott eröffnet dem Leben Chancen, wo alles aussichtslos scheint, er schenkt dem Leben Weite.

Kirche an der Seite der Menschen

Der Weltmissionssonntag ist vor allem ein Fest der Solidarität. Er ist ein Fest der Freude darüber, dass wir Teil einer weltweiten Gemeinschaft sind, die füreinander Verantwortung übernimmt. Gemeinsam mit den Katholiken auf der ganzen Welt feiern wir, dass unser Glaube uns ins Weite führt. Es ist uns nicht gleichgültig, ob Mädchen in Burkina Faso Opfer von Zwangsehen werden oder Frauen als Hexen verfolgt werden. Unser Engagement für Menschen in Not kennt keine Grenzen: „Die Mission im Herzen des christlichen Glaubens wiederentdecken“ nennt Papst Franziskus das in seiner Botschaft zum Weltmissionssonntag.

 

Bilder aus Burkina Faso und Ansprache von Prälat Dr. Klaus Krämer:

Nähere Details und Berichte, Bilder und Videos sind auf den Seiten von missio zu finden.

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