Kunst in St. Gereon


 

Toni Zenz, "Der Hörende"

Wer Ohren hat, der höre! (Die Bibel)

 

"Der Hörende" des Bildhauers Toni Zenz schmückt seit mehreren Jahren den Ambo der Pfarrkirche St. Gereon. Die Bronze-Skulptur - Bronze stellt das Hauptarbeitsmaterial des Künstlers dar - ist ganz auf das Wort Gottes fokussiert: Mit übergroßen Ohren und Händen, die die Oberfläche der Ohrmuscheln zu vergrößern suchen, reckt sich die Figur dem Himmel entgegen. Das Gesicht ist aufwärts gerichtet. Die übrigen Sinne sind zurückgenommen, die Augenlider sind geschlossen.

Das oben stehende Bibelzitat findet sich gleich mehrfach im Evangelium des Matthäus, so auch im Gleichnis vom Sämann, das Jesus selbst wie folgt erläutert:

"... Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach."

So lädt die Skulptur ein und mahnt zugleich, sich dem Wort Gottes zu öffnen.

Toni Zenz wurde 1915 in Köln geboren. Neben wichtigen Skulpturen schuf er u. a. die Portale der Kölner Kirchen St. Kunibert und St. Alban.

 

 


 

Walter Prinz, Altargemälde zur Fasten- und Osterzeit 2008

 

Zur Österlichen Bußzeit wurde der Hochaltar in St. Gereon auf eine wunderbar neue Art "verhüllt" - durch drei Gemälde des Künstlers Walter Prinz.

Der 1933 in Köln geborene Bildhauer und Maler verwendete in dem Triptychon eine auf das Wesentlichste reduzierte Formsprache, die - dies auch die Intention des Künstlers - dem Betrachter große Möglichkeit der Interpretation lässt. Gleichzeitig laden die Bilder zur reflektierenden Meditation ein.

Das rechte Bild stellt das Ostergeheimnis dar. Ab Ostersonntag wurde somit dieses eine Gemälde zentral vor dem Hochaltar angebracht.

Anlässlich seines 75. Geburtstags wurde der Künstler mit zahlreichen Vernissagen geehrt, darunter auch im Maternushaus des Erzbistums Köln.

Ausführliche Informationen zum Künstler Walter Prinz, der im Übrigen auch das große Turmkreuz mit Hahn auf der Pfarrkirche St. Gereon gestaltet hat, auf den Seiten des Erzbistums Köln.

 

 


 

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