St. Gereon in Merheim: Die Kirche bröckelt ...

Jeder sieht es: Der Putz am Sockel der Kirche bröckelt. Und er bröckelt weiter: Immer größere Flächen platzen ab. - Da muss etwas getan werden!

Der Kirchenvorstand hat die Sockel-Situation zum Anlass genommen, den Außenputz der Kirche insgesamt zu prüfen, also auch den Turm, das Kirchenschiff und den Chorraum. Die Fassade wurde mittels Hubwagen abgefahren und begutachtet, leider mit nicht erfreulichem Ergebnis: Es waren gravierende Substanzschäden an den Außenputzflächen festzustellen.

Notwendig ist, die Putzflächen an Turm und Kirche großflächig abzutragen und zu sanieren

Das Erzbischöfliche Generalvikariat (EGV) hat die dringende Notwendigkeit der substanzerhaltende Maß­nahme bestätigt, die veranschlagten Kosten in Höhe von ca. € 730.000 anerkannt und einen Zuschuss aus Kirchensteuermitteln in Höhe von ca. € 510.000 bewilligt. Die von der Kirchengemeinde aufzubringenden Eigenmittel stehen weitestgehend aus den über viele Jahre für solche Zwecke angesammelten Rücklagen zur Verfügung.

In die Sanierungsmaßnahme ist selbstverständlich das Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege einbezogen. Im Zuge der Bau­maßnahme werden auch sämtliche Holzwerke (Gesimse, Dachgauben­türen und Schall­jalousien) überarbeitet.

Insgesamt ist die Maßnahme sehr arbeits- und zeitaufwändig. Die Kirchenbesucher werden sich über viele Monate eine eingerüstete Kirche gefallen lassen müssen.

Am 12. Oktober haben die Arbeiten mit dem Aufbau des Gerüstes begonnen. Der Kirchenvorstand ist mit bemüht, die Sanierung zügig durchzuführen. Unverrückbares Ziel ist: Spätestens zu ihrem 200-jährigen Jubiläum soll die Kirche äußerlich in 'frischem Glanz' erstrahlen.