PGR-Wahl


 


 

Der Erzbischof von Köln Rainer Maria Kardinal Woelki und der Diözesanratsvorsitzende Tim-O. Kurzbach rufen gemeinsam die Gläubigen herzlich zur Teilnahme bei der Pfarrgemeinderatswahl am 11. und 12. November 2017 auf!

 

"Liebe Gemeindemitglieder,

haben Sie schon einmal ein Haus gebaut oder umgebaut? Der Staub und Dreck der durch das Handwerken aufgewirbelt wird, ist dabei oftmals immens. Vieles verändert sich, mancher Stein bleibt nicht auf dem anderen und dennoch arbeitet man auf ein Ziel hin: Ein neues und schönes Zuhause. Das mit dem Hausbau ist bildlich gesprochen vergleichbar mit dem Umbruch und den Veränderungen in unserem Erzbistum.

Für die erfolgreiche und nachhaltige Gestaltung unseres Gemeindelebens benötigen wir nicht nur diverses Werkzeug wie Hammer, Bohrmaschinen und zum Schutz der Hände Arbeitshandschuhe und zum Staub entfernen kräftige und behutsame Mittel wie Staubsauger, Handbesen oder Staubwedel. Nein. Es braucht vor allem Menschen, die sich mit ihren Charismen, ihren Fähigkeiten und ihrer Kreativität am Umbruch und Umbau beteiligen. Diese Menschen gilt es für unsere Kirche vor Ort zu entdecken und deren Sehnsucht für das gemeinsame Engagement in der Nachfolge Jesu zu wecken.

Im November laden wir Sie herzlich ein, genau diese Menschen in die Pfarrgemeinderäte zu wählen. Mit Ihrem Kreuz auf dem Wahlzettel bekräftigen Sie ein deutliches Ja, wir möchten der Kirche vor Ort im Umbruch Menschen an die Seite stellen, die sich konzeptionell und tatkräftig und mit hoher Kompetenz ans Werk machen wollen. Jede Katholikin und jeder Katholik ab dem 14. Lebensjahr ist stimmberechtigt.

„JETZT STAUBT‘S — KIRCHE WÄHLEN!”

Das Jahr 2017 steht im Land und Bund ganz im Zeichen der Wahlen. Und jetzt haben Sie auch noch die Wahl in Ihrem Seelsorgebereich. In der Kirche in Deutschland haben wir als Katholikinnen und Katholiken die wunderbare Möglichkeit, Menschen in Beratungsgremien zu wählen, die von ehrenamtlich engagierten Getauften und Gefirmten geleitet werden. Jede und jeder Getaufte trägt eine Verantwortung für den Aufbau der Kirche. Auch die Teilnahme an der Pfarrgemeinderatswahl ist Ausdruck dieser Verantwortung.

Wir rufen Sie auf, am 11. und 12. November 2017 von Ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Unterstützen Sie so aktiv Ihre Kirche vor Ort und das Engagement so vieler Gemeindemitglieder. Ihre Kandidatinnen und Kandidaten sind bereit, für vier Jahre Verantwortung zu übernehmen. Lassen wir sie spüren, dass sie von unserem Vertrauen getragen werden.

„Lassen Sie es also stauben und wählen Sie Kirche!“

 

Rainer Maria Kardinal Woelki 
Erzbischof von Köln

 

Tim-O. Kurzbach
Vorsitzender des Diözesanrate"

 


 

Pfarrgemeinderat


 

Wozu gibt es überhaupt einen Pfarrgemeinderat (PGR)?


Diese Frage wird häufig gestellt und läßt sich am besten an konkreten Aufgaben, die sich uns als PGR im Pfarreienverband Brück / Merheim und oder St Gereon / St. Hubertus stellen, erklären.

Allgemein läßt sich die Aufgabe des PGR vielleicht so beschreiben: Der PGR ist das direkte Sprachrohr der Gemeinden, alle Anliegen, die den einzelnen oder den versch. Gruppierungen auf den Nägeln brennen, finden hier einen Platz und werden gemeinsam besprochen und es wird versucht, Lösungen zu finden. Der PGR versteht sich auch als Ideen- und Impulsgeber, als "Motor" für die pastoralen, d.h. seelsorglichen Themen; Glaubensinhalte weitergeben und neue Wege für diese zu suchen ist eine wichtige Leitlinie. Er nimmt weiterhin eine Vermittlungsposition zwischen den Gremien und dem Seelsorgeteam sowie dem Kirchenvorstand ein, ist also ein Bindeglied.

 

Konkret für unseren PGR in St. Gereon / St. Hubertus  heißt das:

 

  • Wir wollen alle in unserern Gemeinden bestehenden Gruppierungen unterstützen und stärken und neue Anfänge fördern.
  • Wir stehen in ständigem Austausch mit dem Kirchenvorstand und dem Seelsorgeteam.
  • Wir erarbeiten Lösungsmöglichkeiten für die Situation im Pfarreienverband.
  • Wir sind Mitherausgeber des mittlerweile dreimal jährlich erscheinenden Pfarrbriefs "Unser Weg" und bemühen uns um eine transparente Öffentlichkeitsarbeit.
  • Wir haben verschiedene Sachgremien, die sich mit wichtigen Themen in unseren Gemeinden befassen: hierbei exemplarisch genannt seien z.B. die Liturgie, die Ökumene, das neue Pastoralkonzept, der Festausschuß u.v.m.

Zur Zeit überlegen wir als thematischen Schwerpunkt, in wieweit wir die einzelnen Gruppierungen und Verbände stärker untereinander verknüpfen und die Kommunikation transparenter gestalten können, sowohl in unseren Gemeinden als auch im Pfarreienverband. Wie können wir un Zukunft Gemeindeleben gestalten angesichts demographischer Veränderungen, die auch bei uns spürbar werden?

 


 

Mitglieder


Der Pfarrgemeinderat von St. Gereon und St. Hubertus wurde Ende 2013 gewählt und bleibt in dieser Konstellation bis Ende 2017 im Amt.

Oben sehen Sie die Namen der gewählten/nachberufenen Mitglieder sowie, wenn beschlossen, die Zuständigkeiten und Aufgaben, die die einzelnen Personen innehaben. 

 

In der Aufstellung fehlen noch drei nachberufenden Mitglieder.

 

Bei Fragen, Ideen, Problemen, Kritik, Anregungen jeder Art haben wir alle gerne ein offenes Ohr für Sie!