Presseschau, Kirchenmusik St. Gereon


 

10. Dezember 2014 »Köln 8 Aktuell / Kölner Wochenspiegel« (bs)


Ein Musical mit Krippe

Aufregende Adventszeit: Der Kinderchor St. Gereon hat gleich zwei große Auftritte. Singen macht ganz viel Spass. Besonders zusammen. Das ist für die 23 Kinder des Kinderchors St. Gereon so selbstverständlich wie ihr tägliches Schulbrot. Die Pänz im Alter zwischen sechs und elf Jahren proben regelmäßig mit viel Begeisterung einmal pro Woche im Pfarrsaal St. Gereon. Zum Jahresende dürfen sie nun gleich zweimal zeigen, was sie können und auch anderen in ihrer Gemeinde viel Freude bereiten.

 

Adventskonzert der Chöre
Am 14. Dezember um 17 Uhr wirken die Chorkinder von St. Gereon mit bei einem großen Adventskonzert mit allen Chören der Pfarre. Es findet traditionell am 3. Advent statt. Diesmal führen Kammerchor, Kirchenchor und Kinderchor ein Werk von Heinrich Fidelis Müller auf. Das Weihnachtsoratorium für Soli, gemischten Chor und Instrumentalbegleitung entstand im Jahre 1879 und ist konzipiert “mit lebenden Bildern”. Dafür werden auf dem Altar von St. Gereon Figuren und Krippenbilder aufgebaut. In dem Weihnachtsoratorium sind bekannte Weihnachtslieder eingearbeitet, bei denen alle mitsingen können, aber auch einzelne Chorstücke, darunter eines für mehrstimmigen Kinderchor. Das haben die Pänz lange geprobt und können es kaum erwarten, es in der Kirche gemeinsam mit ihren älteren Gesangskollegen zu Gehör zu bringen. “Hierbei ist es immer toll zu sehen, dass die Kinder begeistert mitmachen und auch gerne den anderen Chören zuhören”, sagt Chorleiterin Regina Ermert. “So wird das Adventskonzert immer eine schöne Gemeinschaftsproduktion”.

Den Höhepunkt der weihnachtlichen Vorführungen des Kinderchores St. Gereron ist an Heilighabend. “Die Kinderchristmette um 16 Uhr ist eine der bestbesuchten Messen des Jahres”, erklärt Regina Ermert. Dabei verschönert der vielstimmige Kinderchor durch einige Lieder das Krippenspiel der Kommunionkinder der Gemeinde. Das Ganze wird dann zu einer Art “Krippen-Musical”.

 

Schöne Bescherung
Nicht jedem der jungen Sänger fällt es leicht, an Heiligabend zu singen. Zu groß sind die Aufregung und die Vorfreude auf die spätere Bescherung. Durch die musikalische Gestaltung des Abends und die gemeinsame geförderte Disziplin und Konzentration wird die Geduld der Kinder noch einmal auf eine kleine Probe gestellt. Aber die meisten genießen diesen besonderen Auftrittstermin. “Durch das Mitwirken in der Advents- und Weihnachtszeit können die Kinder aktiv sein und so das Geschehen auch in der Kirche sicher bewusster erleben”, sagt die Chorleiterin. Sie ist als Sozialpädagogin im Kindergarten St. Gereon auch für die Musik- und Sprachförderung zuständig. Um 18 Uhr sind die Pänz dann entlassen.

 

Umfangreiches Chorprogramm
Der Kammerchor gestaltet die Vorfeier und Einstimmung zur Christmette. Um 18.30 Uhr folgt die Christmette mit dem Kirchenchor. Orchestermessen, Solisten-, Chor-, Instrumental- und Orgelkonzerte gehören zum Angebot der Kirchenmusik in der Pfarre St. Gereon. Im Jahre 1978 gründete Werner Schönewolf einen Jugendchor, den heutigen Kammerchor. Gleichzeitig fügte er die bis dahin in loser Form im Rahmen der Kirchenmusik spielenden Kammermusiker unter der Leritung ihres Konzertmeisters Wolfgang Gurland zum Orchester der Kölner Kammermusiker zusammen. Viele Jahre stand das Orchester der Kirchenmusik an St. Gereon zur Verfügung. Außer den Chören bestehen noch eine Choralschola, die für die musikalische Gestaltung von Gregorianischen Choralämtern zuständig ist sowie ein Kinderprojektchor, der sich je nach Erfordernissen zusammenfindet.

 


 

 

15. November 2014 »Rundblick«


Vivaldi Chorkonzert in St. Gereon Köln-Merheim AChorArt!

Am Sonntag, den 16. November 2014 gibt es in der Pfarrkirche St. Gereon in Köln-Merheim, Von-Eltz-Platz 4, barocke Klänge. Der Kammerchor aChorART singt das Gloria und Magnificat von Vivaldi. Vivaldis Musik ist gekennzeichnet von einer barocken Leichtigkeitund setzte für lange Zeit Maßstäbe für die damalige Komponistenwelt. Das Gloria von Vivaldi zählt mit Sicherheit zu seinen bedeutendsten und schönsten kirchenmusikalischen Schöpfungen. Seit dem Frühsommer 2014 hat der Kammerchor an St. Gereon in Köln-Merheim wieder einen erfahrenen Chorleiter und Dirigenten, der den Chor vor neue Herausforderungen stellt und neue Akzente setzt. Nach dem Weggang von Markus Schönewolf Ende 2013 als Dozent an die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und an die Universität Siegen freut sich der Chor nach kurzer Vakanz und einigen Interimsdirigenten, ein Chorkonzert mit Instrumentalbegleitung zu präsentierren.

Karten im Vorverkauf sind zum Preis von 10 € (ermäßigt 6 €) in den Pfarrbüros und kath. Büchereien in Merheim und Brück, bei einigen Geschäften in Brück und Merheim und bei den Chormitgliedern erhältlich. Die Abendkasse ist am 16.11.2014 ab 16.00 Uhr geöffnet. Einlass ist ab 16.30 Uhr.

 


 

 

15. November 2014 »Wochenende Köln 8« (König)


Neue Leitung für die Chöre

 

Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht, für sie ist es eine künstlerische Auseinandersetzung, und beide möchten mit der Musik viel bewirken: “Singen erzeugt ein positives soziales Umfeld”, sagen Bernhard Löffler und Ingrid Fraunholz. Er leitet seit April den Kirchenchor sowie den Kammerchor von St. Gereon. Sie will den Jugendchor in Brück und Merheim wiederbeleben und weiterentwickeln. Mit der neuen künstlerischen Leitung hat die Kirchengemeinde zwei Profis an Land gezogen. Ingrid Fraunholz ist ausgebildete Sängerin für Oper, Konzert und Oratorium. Die Sopranistin und Musikpädagogin führte und leitete mehrere Kinder- und Jugendchöre. Ihr Mann leitet seit Sommer 2012 die Kunbst- und Musikschule der Stadt Brühl, auf der 2.500 Schüler von 80 Lehrkräften ausgebildet werden.

Der 48-Jährige hatte als 14-Jähriger seinen ersten öffentlichen Start bei Gottesdiensten der bayerischen Kreisstadt Günzburg, die er musikalisch gestaltete. Löffler ist Diplom-Kirchenmusiker und Kulturmanager, Chefdirigent der Niederbayerischen Kammerphilharmonie und Dozent am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

Nach einem Patronatsfest und einer Messfeier laden beide am 16. November um 17 Uhr zu einem Konzert mit Werken von Vivaldi in die Kirche St. Gereon ein, am 14. Dezember findet dort um 17 Uhr ein Weihnachtsoratorium zum Mitsingen statt.Für alle drei Chöre, den Kirchenchor (50 Mitglieder, 20 bis 70 Jahre alt), den Kammerchor (23 Leute, 20 bis 50 Jahrealt) und den Jugendchor können sich Interessierte melden. “Den Jugendchor gilt es komplett neu aufzubauen”, erklärt Fraunholz, sie sucht junge Leute im Alter von 12 bis 18 Jahren. Verabredet wird sich über eine Whats-App-Comunity, geprobt wird donnersdtags von 19 bis 20 Uhr und je nachdem in Brück oder in Merheim. Es sind bereits ein paar Sänger, 17 bis 20 Jahre alt, dabei. Interessenten können Ingrid Fraunholz unter Telefon (01575/ 6514967 erreichen.

 


 

 

12. November 2014 »Köln 8 Aktuell / Kölner Wochenspiegel« (red)


Barocke Klänge

 

Barocke Klänge erhallen in der Pfarrkirche St. Gereon am “Von Eltz-Platz 4” am 16. November um 17 Uhr. Der Kammerchor “AChorART” singt das Gloria und Magnificat von Vivaldi. Das Gloria von Antonio Vivaldi zählt zu den bedeutendsten kirchenmusikalischen Schöpfungen.

Seit dem Frühsommer hat der Kammerchor an St. Gereron in Merheim wieder einen neuen erfahrenen Chorleiter und Dirigenten, der den Chor vor neue Herausforderungen stellt und neue Akzente setzt. Der Chor besteht aus 23 Sängern, eine Mischung aus jungen und erfahrenen Chorsängern, aus Laien und Professionellen. Es sind Menschen, die in der Pfarrei und Merheim aufgewachsen und der Kirchengemeinde verbunden sind, und Menschen die von überall herkommen, der Musik wegen. Der Chor sucht auch noch weitere Sänger, die Spaß daran haben, ihre Stimme zu erproben, gemeinsam zu singen und Musik zu gestalten.

Eine Chorprobe beginnt mit Stimmbildung. Die Stimmbildnerin Ingrid Fraunholz hilft jedem Sänger, seine Stimme individuell, gesund und harmonisch weiterzuentwickeln und fügt die einzelnen Sänger wie zu einem Puzzle zu einem ausgewogenen Chorklang zusammen. Als Ergänzung besteht vor der Chorprobe und nach Absprache die Möglichkeit zur individuellen Arbeit an Körperklang und Körperbalance bei Gabriele Coenes. Hier liegt der Fokus auf dem bewussten Erleben des Körperklanges als sängerische Grunderfahrung.

Karten zum Konzert gibt es im Vorverkauf in den Pfarrbüros und den katholischen Büchereienin Merheim und Brück, bei einigen Geschäften und bei den Chormitgliedern. Die Abendkasse ist am Veranstaltungstag ab 16 Uhr geöffnet, der Einlass ist um 16.30 Uhr.

 


 


11. Oktober 2014 »Wochenende Köln 8«


Neue Leitung für die Kirchenmusik

 

Unter neuer Leitung präsentiert sich die katholische Kirchenmusik in Merheim zum Patronatsfest der Pfarrkirche St. Gereon. Musikdirektor Bernhard Löffler hat das Amt des Chorleiters übernommen, seine Frau Ingrid Fraunholz unter-stützt ihn bei der Chorschulung. Die beiden hochrangigen Künstler wissen aber auch solistisch zu überzeugen: er an der Orgel, sie als Solosopran. Die Messfeier am 12. Oktober gestaltet das Künsterehepaar, begleitet von dem Bassisten Stefan Kohnke und weiteren Instrumentalisten, mit einer Komposition von Johann Eberlin, einem Zeitgenossen und Lehrer Mozarts.

Für den 16. November ist ein Kammerchor-Konzert mit Werken von Vivaldi, für den 14. Dezember ein Weihnachts-oratorium von Heinrich Fidelis Müller geplant, bei dem auch mitgesungen werden darf.

An den Chorproben donnerstags um 19 Uhr (Jugendchor) und um 20 Uhr (Kirchenchor) im Pfarrsaal von St. Gereon (Von-Eltz-Platz 6), die wegen der Herbstferien erst wieder am 23. Oktober starten, können Interessierte jederzeit unverbindlich teilnehmen.

 


 


01./02. April 2010 "Kölner Stadt-Anzeiger" (Marianne Kierspel)


Festkonzert

 

Der Kammerchor an St. Gereon feiert sein 30-jähriges Bestehen mit der Joahnnes-Passion

Manche Feste sollte man ruhig öfter feiern. So hat jetzt der Kammerchor an St. Gereon, den Werner Schönewolf

1978 als Jugendchor gegründet hat, die Feiern seines 30. Geburtstages gekrönt mit Bachs Johannes-Passion. Mitstreiter waren dem Chor vertraute Solisten und das Kölner Barockorchester Nel Dolce. Das Festkonzert unter der Leitung von Markus Schönewolf, Sohn und Nachfolder des Gründers, fiel genau auf Bach's 325. Geburtstag, ein gutes Omen.

Die Passion gelang sehr ansprechend und fand in der überfüllten Kirche viel Beifall. Die Sängerinnen und Sänger überzeugten zumal in den Chorälen, die Schönewolf den jeweiligen Szenen anpasste: sie drückten Mitleiden, Reue, Hoffnung aus. Berührend auch der große Begräbnis-Chor und der schlichte Choral, mit dem Bach das grandiose Werk beschließt. Vorher hatte der Chor in Massenszenen so präzise wie schlagfertig und mit der nötigen Schärfe agiert, als üble Kriegsknechte, eifernde Hohepriester, blinde, verführte, höhnische Menge.

Das Orchester entfaltete mit historischen Instrumenten eine abwechslungsreiche Klangfarbpalette. Es hätte aber mitunter eine straffere Führung gebraucht. Manchmal wackelte die Begleitung der Solosänger Anette Heurich de Mejia, Nicola Müllers, Henning Klocke, Andreas Cantow als Christus und Stefan Kohnke als ein Pilatus mit menschlicher Größe. Heraus ragte der junge Tenor Henning Klocke. Er bewätigte die große Partie mit Arien und Rezitativen über zwei Stunden Spieldauer frisch. Mit leichter, beweglicher Stimme gestaltete er die Rolle des Evangelisten.

Diese verstand er nicht nur als die Rolle eines Berichterstatters, er fügte auch Emotionen eines Zeugen ein, der empört, traurig, mitfühlend reagiert.

Gewicht gab er zumal der Szene, in der Petrus bitter bereut, dass er Jesus verleugnet hat. Bach fügte sie nach dem Evangelisten Mattäus ein. Andererseits betonte Klocke auch die Eigenheiten des Evangelisten Johannes. Der Schriftgelehrte stellt Jesus als Gottessohn und König vor und verweist oft auch Worte der Propheten. Groß und markant hob Klocke diese Zitate heraus, die das Passionsgeschehen, das empörende Leiden und Sterben, als Teil eines göttlichen Heilsplan belegen sollen. Weitere Kölner Passionskonzerte, auch mit den großen Werken von Bach, sind im Internet zu finden.

www.kirchenmusik-koeln.de

www.klassik-koeln.de