Hubertusfünkchen


 

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Fünckenseite.

 

http://www.hubertusfuenkchen.de/


 

Auf der Brücker Frauensitzung 2004 träumte die Sitzungspräsidentin Brigitta Lamprecht laut von einer Brücker Kindergarde. Andrea Bierl-Nett war begeistert von dieser Idee und schon verabredeten sich die beiden, um die Idee möglichst schnell umsetzen zu können.

 



Der Name der Kindergarde war schnell gefunden. Funken sollten es sein und wenn sie noch nicht groß sind, dann sind sie Fünkchen und weil unser Hubertus ja nicht fehlen darf, heißen die Fünkchen „Hubertusfünkchen“. Die Neuigkeit verbreitete sich in kurzer Zeit und so gab es schnell viele Brücker Kinder, die alle gerne ein Fünkchen werden wollten. Für die Choreografien wurde natürlich noch eine dritte Präsidentin gebraucht, die sich in Gabi Leng fand.

 



Die Drei einigten sich auf ein buntes Kostüm und es wurden die benötigten Stoffe gekauft. Viele Tage lang wurde nun eifrig von vielen helfenden Händen für jedes einzelne Fünkchen ein passendes Kostüm zugeschnitten und genäht. Doch Kostüme und Tänze alleine reichten nicht: die Fünkchen sollten einen angemessen Einzug in die Sitzungssäle haben, deshalb war Andreas Biertz so nett, einen Hubertusfünkchenmarsch zu schreiben und mit den Kindern zu proben. Auch die Tanzproben fanden zu dieser Zeit schon statt, weil die Kinder natürlich jeden Schritt bis zum ersten Auftritt können mussten. Und die Premiere ließ nicht lange auf sich warten: Die Fünkchen sollten die Ergebnisse ihrer vielen Mühe bei der Prinzenproklamation an der katholischen Grundschule in Brück präsentieren.

 



Alle waren mit dem allerersten Auftritt sehr zufrieden und bis zum Ende der Session 2004/2005 folgten noch mehrere weitere Auftritte in Brück und seiner Umgebung. Natürlich nahmen die Hubertusfünkchen in ihren fröhlichen Kostümen auch am Brücker Karnevalszug teil, was bei Fünkchen und Feiernden am Straßenrand zu viel Freude führte. Da diese erste Session für die Hubertusünkchen ein so großer Erfolg war, war klar, dass sie ab jetzt ein fester Teil des Brücker Karnevals sein sollten.

 



So wurden es mit der Zeit immer mehr Auftritte und unter den vielen Jubelnden fanden die Fünkchen dann auch ihren größten Fan: Pastor Christian Feldgen. Anlässlich seines 40. Priesterjubiläums wurde dieser zum Ehrenfunken der Hubertusfünkchen ernannt.

 



Dank vieler engagierter Mütter, die teilweise neue Teile des Präsidentinnenteams bildeten, und Jugendlichen aus der Gemeinde, die die Proben eifrig unterstützten, gibt es die Hubertusfünkchen bis heute. Seit der Session 2013/2014 werden die Hubertusfünkchen von Estelle Biertz trainiert, die auch von mehreren engagierten, helfenden Eltern tatkräftig unterstützt wird, da die Gründungsmitglieder alle aus Zeitgründen nicht mehr bei den Hubertusfünkchen tätig sind. Mittlerweile treten die Fünkchen in jeder Session auf etwa acht Sitzungen auf (z.B. bei der Veedels- und der Kindersitzung der Brücker Müüs, bei der Brücker Frauensitzung der kfd, im Vinzenzhaus, im DOW in Neubrück und auf mehreren Pfarrsitzungen) und sie gehen natürlich jedes Jahr im Brücker Karnevalszug mit, mittlerweile schon seit über 10 Jahren. Da sie natürlich nicht nur anderen Menschen mit den zahlreichen Auftritten Freude bereiten möchten, sondern der eigene Spaß an der Sache eine große Rolle spielt, gibt es neben den normalen Proben seit einigen Jahren die „Fünkchenfahrt“, die Möglichkeit zum Proben, aber auch für andere schöne gemeinsame Zeit bietet.

 


 

 

Wir freuen uns natürlich immer über neue MittänzerInnen (ab dem ersten Schuljahr), wenn Du Interesse daran hast, bald selber mit den Fünkchen auf der Bühne zu stehen, melde Dich bitte per Mail bei Estelle Biertz (estelle-biertz@t-online.de)

 



Wenn Du noch mehr über uns erfahren möchtest, schau am besten auf unserer Homepage vorbei: www.hubertusfuenkchen.de

 


 

 

Hinweis: Teile des Textes sind entnommen aus: 125 jahre - St. Hubertus lebendige Gemeinde 1889-2014, Festschrift zum Jubiläum 2014, S. 88 f. (DIE HUBERTUSFÜNKCHEN –BEGEISTERUNG FÜR DAS BRAUCHTUM, Andrea Bierl-Nett)