12. Juni 2013 18:00 Uhr
bis
10. April 2013 19:00 Uhr
Sie ist die Stimme der Westsahara und des sahrauischen Volkes, das seit fast vier Jahrzehnten im
Exil lebt: Mariem Hassan. Ihre Lieder erzählen vom Alltags in den Flüchtlings-Zeltstädten, von der
Identität ihres Volkes und der Sehnsucht nach Heimat. Sie singt ihre Lieder in Hassania, einem
arabischen Dialekt, der in der Westsahara verwurzelt ist.
Mariem Hassan stammt aus einer Nomadenfamilie der Westsahara. Sie lebt wie hunderttausende
anderer Flüchtlinge heute in Smara, einer der vier Zeltstädte, die komplett auf internationale
Unterstützung angewiesen sind. Aber Musik und Poesie sind die Identitätszeichen des vertriebenen
sahrauischen Volkes und wurden im Laufe der Jahre zu einer kulturellen Waffe gegen die
Unterdrückung. In diesem politischen Klima entwickelten sich Mariem Hassan und ihr Ensemble zu
kulturellen Botschaftern, bereisten zahllose Länder und werben mit ihren Konzerten um
internationale Solidarität für ihr Volk.