ERZBISTUM KÖLN  domradio     

Wasser

Trinkwasser ist kostbar und nur begrenzt vorhanden

Obwohl Wasser 71 Prozent der Erde bedeckt, sind davon nur ca. 3,5 Prozent Trinkwasser.

2007 betrug der pro Kopf Verbrauch in Deutschland 127 Liter pro Tag, wovon lediglich 3 Liter zum Kochen und Trinken aufgewendet wurden.

Ihr Beitrag

Der persönliche Umgang mit der wertvollen lebensspenden Ressource Wasser - also auch unser Konsumverhalten - können helfen, den Planeten etwas besser zu machen.
Hier finden Sie Tipps zum Wasser sparen:
http://www.wasser-sparen.org/

Wasser-Fußabdruck

Im Alltag nutzt der Mensch auf direkte und indirekte Weise große Mengen an Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen und weitaus mehr noch zur Herstellung von Gütern wie Nahrung, Papier, Kleidung, etc... Der "Wasser-Fußabdruck" (Water-Footprint) ist also ein Indikator für diesen direkten und den indirekten Wasserverbrauch eines Konsumenten oder eines Produzenten. Insofern versteht man unter dem Wasser-Fußabdruck die Wassermenge, die insgesamt von den Einwohnern eines Landes beansprucht wird. Der direkte Wasser-Fußabdruck beschreibt die Nutzung der heimischen Wasservorkommen (Kochen und Trinken, Putzen und Waschen, Abwässer). In Deutschland werden dafür 60 Mrd. m³ Wasser pro Jahr verwendet. Der indirekte Wasser-Fußabdruck kann intern und extern verlaufen: Intern für die Produktion von Waren, die in Deutschland genutzt werden und extern für den Wasserverbrauch in anderen Ländern für Produkte, die in Deutschland genutzt werden. 

Für die Produktion der Exportgüter werden in Deutschland 32 Mrd. m³ heimische Wasservorkommen genutzt, teilweise wird aber auch importiertes virtuelles Wasser (39 Mrd. m³) über die Güter wieder exportiert. Zu den importierten Gütern mit dem höchsten Wasser-Fußabdruck zählen, in abnehmender Reihenfolge, Kaffee, Kakao, Ölsaat, Baumwolle, Schweinefleisch, Sojabohnen, Rindfleisch, Milch, Nüsse und Sonnenblumen. Dabei entsteht der größte Wasser-Fußabdruck Deutschlands in Brasilien, der Elfenbeinküste, in Frankreich, den Niederlanden, den USA, in Indonesien, Ghana, Indien, der Türkei und Dänemark, ebenfalls in abnehmender Reihenfolge. Das exportierte "virtuelle Wasser" wird dadurch Teil des Wasser-Fußabdrucks der jeweiligen Länder.

Durch den Export von Gütern wird "virtuelles Wasser" in andere Länder exportiert. Unter virtuellem Wasser versteht man das bei der Herstellung und dem Transport von Industriegütern und Lebensmitteln verbrauchte, verdunstete oder verschmutzte Wasser.

Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Druckversion Kontakt  Barrierefrei  Impressum