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Verkehr

Wir leben in einer hochgradig mobilen und arbeitsteiligen Welt

Menschen wie Waren überwinden große Entfernungen in kürzester Zeit. Wie wichtig diese Beweglichkeit für uns ist, merken wir meist erst, wenn sie durch Staus, Streiks oder Verspätungen eingeschränkt wird. Die Schattenseite des Verkehrs ist die Umweltbelastung. Wie viel Verkehr verträgt das Klima oder wie kann jeder für Entlastung schaffen? Anbei einige Beispiele:

 

Sicherlich ist der Flugverkehr der am meisten kritisch für die Umwelt beurteilte Verkehrsträger. Aber nicht nur die Urlaubsflieger sondern auch Kreuzfahrtschiffe emittieren riesige Mengen an CO 2:

Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück zum Beispiel verursacht pro Person über fünf Tonnen Kohlendioxid. Mit einem Mittelklassewagen könnten Sie dafür mehr als zwei Jahre lang fahren. 

  • Auch Kreuzfahrten verursachen überproportional hohe Kohlendioxidemissionen. Bei einer 14-tägigen Mittelmeerkreuzfahrt fallen beispielsweise pro Person bereits 3,5 Tonnen Kohlendioxid an, wobei meistens noch Flugreisen zum Einschiffungshafen und wieder nach Hause hinzugerechnet werden müssen. Sie können das ganz leicht auf einer Internetseite nachrechnen:
    https://www.atmosfair.de/de/kompensieren/kreuzfahrt
  • Merke: Die Klimagasemissionen der Flugzeuge wirken in der Höhe mindestens zweimal stärker als am Boden. Deshalb sollten Sie vorher genau überlegen, ob die Distanz und auch die Dauer ihres Auslandsaufenthaltes diese Umweltbelastung rechtfertigen und Sie nicht vielleicht doch andere Verkehrsmittel nutzen könnten.
    http://www.umweltbundesamt.de/tipp/ueberlegen-sie-muss-es-wirklich-das-flugzeug-eine

Das Fahrrad unschlagbar in Alltag und Freizeit

Elektrisierte Fahrräder eröffnen dem Radverkehr neue Perspektiven. Denn die meisten von uns nutzen das Rad für kürzere Wege. Mit E-Bikes können größere Distanzen zurückgelegt werden, ohne dass man dabei besonders sportlich sein muss. Was noch wichtiger ist – sie ermöglichen das Rad fahren in topografisch anspruchsvolleren Regionen.
Auch das klassische Fahrrad kann auf kurzen Strecken öfter zum Einsatz kommen. Dafür müssen sich die Bedingungen für den Radverkehr weiter verbessern, die Mitnahme von Fahrrädern in Bus und Bahn z.B. leichter werden. Eines ist heute schon sicher. Fahrrad fahren macht Spaß und hält fit. Und es ist günstig. Schon 75 Minuten pro Woche Rad fahren können bis zu 2000 Euro pro Jahr sparen und z.B. medizinische Behandlungskosten reduzieren. Ein schöner Nebeneffekt: mehr Rad heißt mehr Ruhe und bessere Luft.

http://www.umweltbundesamt.de/themen/rad-fahren-fuer-klima-gesundheit

 

Weiteres zur Ökobilanz des Arbeitsweges insbesondere hinsichtlich PKW:

https://blog.jobrad.org/pro-rad/die-okobilanz-des-taglichen-arbeitswegs.html


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