ERZBISTUM KÖLN  domradio     
...wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder, er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen ein fröhliches Fest zu feiern. (Lk 15, 24)

Fastenzeit ist Wendezeit

 

Viele verbinden mit der Fastenzeit den Verzicht auf Süßigkeiten oder Genussmittel - Fastenzeit als Zeit der (selbst) verordneten Entsagung und Entbehrung - man kann das auch anders sehen...

 

Beim Fasten geht es nicht um die  selbst auferlegten Opfer, nicht um strenge Disziplin oder um den Verzicht auf Genuss - vielmehr geht es darum, innezuhalten und sich umzuwenden und die Dinge einmal anders herum zu betrachten und vielleicht ganz anders zu machen...

 

Und vielleicht kommt einer  auf den Gedanken, den eingefahrenen Weg eben nicht weiter zu gehen und zur Besinnung zu kommen, wie der junge Mann aus der Geschichte vom "Verlorenen Sohn", die Jesus einmal erzählt hat. "Heute noch will ich aufbrechen und zurück zu meinem Vater gehen." (Lk 15,18), sagte sich dieser junge Mann, der merkte, dass er sein Leben so nicht weiter führen konnte und wollte.

Und der Vater? Er hat ihn mit offenen Armen empfangen und ein großes Willkommensfest gefeiert...

 

   

Immer so weitermachen -  

im Glauben an die eigene Selbstverwirklichung

in der sich selbst auferlegten Disziplin

im Streben nach Anerkennung

in den Zwängen des Alltags

in der Angst zu versagen

 

und dabei den Blick zu verlieren -

für das Wesentliche

für den Sinn

für dich

und für

mich

  

(rd)

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