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St. Bruno . bekannt nach Gründer des Kartäuserordens
Licht und hell ist der Kirchenraum von St. Bruno.
Geschichte
- Zugehörigkeit zu St. Maria unter dem Kreuze
- 1903 . Bau einer Notkirche an der Kalkumer Straße (St. Antonius)
- 1919 . Gründung der Kirchengemeinde St. Bruno
- 1928 . Bau der Kirche
- 1955 . Abschluss des Wiederaufbaus nach dem Zweiten. Weltkrieg
- 1998 . Zugehörigkeit zum Pfarrverband Unterrath/Lichtenbroich
- 2011 . Zugehörigkeit zur Kirchengemeinde Heilige Familie
Bau
Die in Unterrath-West gelegene Kirche steht in der Tradition zeitgenössischer Architektur und bricht erstmals in Düsseldorf mit dem bis dahin vorherrschenden Historismus im Kirchenbau. Sichtbares Ziegelmauerwerk und einfache Formen geben der St.-Bruno-Kirche seit 1928 ein klares Erscheinungsbild (Architekten: Hans Tietmann/Karl Haake). Der Wiederaufbau mit flacher Decke und weiten Öffnungen der Seitenschiffe nach dem Zweiten Weltkrieg unterstreichen dies (Architekt: Heinz Thoma). Bei der Renovierung im Jahr 2000 (Architekten: Hubert Brauns/Richard Janeschitz-Kriegl) wurde die Gestaltung durch geschickte Farb- und Materialwahl noch hervorgehoben.
Im Innern sticht der zum Weltjugendtag im Rheinland 2005 von der Düsseldorfer Künstlerin Cynthia Tokaya gestaltete Kreuzweg hervor. 2009 war er Vorlage für den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend in Deutschland. Die Statue des Hl. Brunos am rechten Seitenschiff erinnert an der Gründer des Kartäuserordens, der bis 1964 ein Kloster in Lichtenbroich unterhielt.
Literatur
- Becker-Huberti, Manfred (Hrsg.): Düsseldorfer Kirchen. Die katholischen Kirchen im Stadtdekanat Düsseldorf. Köln 2009
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Adresse
Kalkumer Straße 58
40468 Düsseldorf
Unterrath-West
Kontakt & Anreise
Kreuzweg von 2005: Aktuelle Kunst ist seit den 1920-er Jahren ein Anliegen in St. Bruno.
Typisch für die 1920er-Jahre: Sichtziegelwerk und klare Formen der Neuen Sachlichkeit
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