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St. Maria unter dem Kreuze . lange Tradition im Norden
Die neugotische Kirche St. Maria unter dem Kreuze an der Kürtenstraße.
Geschichte
- 1224 . Zugehörigkeit zu St. Walburgis, Kaiserswerth (zerstört)
- 1224 . Weihe einer Kapelle in Rath
- 1347 . Franziskaner-Tertianerinnen nutzen die Kirche
- 1689 . Zugehörigkeit zu St. Lambertus, Kalkum
- 1224 . Gründung der Pfarrei St. Maria unter dem Kreuze (bis 2010)
- 1873 . Weihe der 1868-1871 errichteten neugotischen Pfarrkirche
- 2000 . Zugehörigkeit zum Pfarrverband Unterrath-Lichtenbroich
- 2011 . Zugehörigkeit zur Kirchengemeinde Heilige Familie
Bau
Der Kirchbau an der Kürtenstraße im Osten des Stadtteils Unterrath steht exakt in der Achse des Autobahn A52 und setzt so eine deutliche Landmarke im Stadtbild. Die in einer kleinen Grünanlage gelegene Kirche weist schon von außen eine deutliche Zweiteilung auf: an das gedrungen wirkende Haupt- und Seitenschiff schließt sich ein hochaufragender Chorraum an. Der lichte, schlichte neugotische Innenraum (Architekt: August Rincklake) wird im Chorraum dominiert durch eine Kreuzigungsgruppe. Der große Chorraum entstand beim Umbau (Architekt: Paul Sültenfuß) in den Jahren 1930/31. Die letzte Restaurierung der Kirche (Architekt: Heinrich Dölken) erfolgte Anfang der 1970-er Jahre.
Im Innern erinnert im rechten Querschiff eine Pieta (Maria unter dem Kreuz hält den Leichnam Jesu) an den Namen der Kirche. Bemerkenswert ist zudem der Kreuzweg von Leopold Peers. Die Kreugungsgruppe hinter dem Altar stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert.
Literatur
- Becker-Huberti, Manfred (Hrsg.): Düsseldorfer Kirchen. Die katholischen Kirchen im Stadtdekanat Düsseldorf. - Köln 2009
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Adresse
Kürtenstraße 160
40472 Düsseldorf
Unterrath-Ost
Kontakt & Anreise
Schlichte Neugotik im Backsteinstil prägt die Marienkirche an der Kürtenstraße.
Pieta im rechten Kreuzschiff
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