ERZBISTUM KÖLN  domradio     

Obdachlosenseelsorge

Schwester Franziska und Bruder Markus arbeiten im Auftrag des Erzbistums Köln als Obdachlosenseelsorger in der Kölner Innenstadt.
 

Obdachlose…

das sind Menschen ohne festen Wohnsitz, Menschen die „Platte machen“, Männer und Frauen also, die auf der Straße leben. Manche von ihnen finden vorübergehend eine Unterkunft in Obdachlosenheimen oder bei Bekannten und Freunden. Andere Menschen haben zwar ein Dach über dem Kopf, aber kein Obdach für ihre Seele.
 

Seelsorge…

ist ein offenes Angebot für alle. Seelsorge bedeutet, Menschen auf ihrem je eigenen Lebensweg zu begleiten im Vertrauen darauf, dass Gott mit uns geht. Seelsorge geschieht durch Zuhören, miteinander reden, Ehrfurcht und Respekt erweisen, Halt geben, Trost spenden, Gottesdienste feiern, miteinander beten, Segen erbitten, Vermittlung zu Hilfeeinrichtungen, Wege mitgehen, Sinn für das eigene Leben aufzeigen, auch mal durch konkrete schnelle Hilfe, Besuche im Krankenhaus oder im Gefängnis und durch vieles mehr.
Kurzum: Seelsorge heißt, für Menschen da zu sein, sie so anzunehmen wie sie sind und sie zum nächsten not-wendigen Schritt zu ermutigen - auf der Grundlage des christlichen Glaubens.
 

Obdachlosenseelsorge…

das ist Kirche Jesu Christi auf der Straße. Obdachlosenseelsorge möchte die barmherzige und verzeihende Liebe Gottes für die Schwestern und Brüder von der Straße erfahrbar werden lassen.

Dies geschieht…

• durch aufsuchende Seelsorge auf den Straßen und Plätzen der Stadt Köln, z.B. bei der abendlichen Suppenausgabe am Appellhofplatz,
• durch regelmäßige Präsenz in den verschiedenen Hilfeeinrichtungen der Kirchen und der anderen freien Träger
• durch unsere Angebote in Gubbio
• durch Einzelbegleitungen und Einzelgespräche
• durch verschiedene Aktivitäten wie z.B. Besinnungstage, Konzerte, Museumsbesuche, gemeinsame mehrtägige Urlaubsfahrten,Teilnahme an der Sternwallfahrt der Obdachlosen und vieles mehr.
 

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