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Liebe Menschen und Gruppen im Seelsorgebereich,

Spektrum Pfarrgemeinde, der Pfarrbrief der Katholischen Kirchengemeinden St. Mariä Empfängnis, St. Matthias und Maria Königin, St. Pius und Zum Heiligen Geist bittet um Ihre Mitarbeit. Die Pfingst-Ausgabe wird sich (unter anderem) mit diesem Thema beschäftigen:

Glaubenserfahrung in der Gemeinschaft

Wir sind Gottes Volk. Welche Erfahrungen machen wir mit unserem Glauben? Vertrauen wir auf Jesu Wort: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen? Darüber wollen wir in dieser Ausgabe von Spektrum Pfarrgemeinde nachdenken. 
Die Redaktion lädt Sie und Ihre Bekannten und Freunde sehr herzlich ein, uns Ihre Gedanken, Ihre Meinung zu diesem Thema zu schreiben. Wir würden uns freuen, von Ihnen möglichst viele Anregungen und Beiträge zu diesem Thema zu erhalten. 
Wir werden natürlich auch über alle anderen Neuigkeiten aus dem Seelsorgebereich berichten. Hier rechnen wir ganz besonders mit Ihren Hinweisen.
 
Redaktionsschluss ist am 16. April 2018
 
Wer früher „liefert“, erleichtert uns natürlich die Planung und Gestaltung des nächsten Pfarrbriefs unseres Seelsorgebereichs. Für Ihre Mitwirkung danken wir schon heute.
 
Herzliche Grüße
Ihre Redaktion Spektrum Pfarrgemeinde
 
PS: Mit dem beigefügten Flyer bitten wir übrigens alle Gemeindemitglieder um ihre Mitarbeit.
 

Studienreise zur zweitgrößten Insel im Mittelmeer

Seit mehr als 20 Jahren ist es Tradition, einmal im Jahr in unserer Kirchengemeinde eine Reise zu veranstalten. In diesem Jahr lockt vom 5. -14.10 die Insel Sardinien.

Interessante Ausflüge, Kunst, Kultur und Historie stehen auf dem Programm (mehr zum Ablauf).

Bei Interesse sendet Ihnen den Reiseablauf gerne zu und beantwortet Fragen

Hannelore Bartscherer

Tel. 0221 385180


Trauercafe Flyer a Trauercafé in St. Pius

Trauercafe Flyer


Zum Tod von Pfarrer Hans Stieler

Fast 25 Jahre war Pfarrer Hans Stieler unser Pastor und als Seelsorger für die Menschen in seinen Gemeinden da.

Am 4. Juli 1993 wurde er als Pfarrer für die damals noch eigenständigen Gemeinden St. Matthias und St. Maria Königin eingeführt und zog in das Pfarrhaus am Matthiaskirchplatz. Damals stellte er sich im Pfarrbrief mit dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse vor:

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Warum ihm dieses Gedicht wichtig war, schildert er in seinem Grußwort an die Gemeinden im Pfarrbrief von 1993. [zum Text]
Im Jahr 2004 erfolgte dann der Zusammenschluss von St. Matthias und St. Maria Königin zu einer Gemeinde,
2007 wurde Pfarrer Stieler auch zum Pfarrer von St. Mariä Empfängnis ernannt, wo er am 15. September eingeführt wurde.
Am 29. Juni 2009 feierte Pfarrer Stieler sein Silbernes Priesterjubiläum. Aus diesem Anlass führte Frau Ley ein Gespräch mit ihm, das im Pfarrbrief veröffentlich wurde. [zum Interview]
Seit dem 1. Januar 2009 war Pfarrer Stieler der leitende Pfarrer für alle unsere Gemeinden, St. Pius und Zum Heiligen Geist kamen zu seinem Aufgabenbereich hinzu.
Die Frage, wie Kirche in den neuen und großen Strukturen, die im Bistum entstanden, vor Ort gelebt werden kann und wie Kirche den Menschen nahe sein kann, war eine zentrale Frage für unseren Pfarrer. In seinem Vorwort zum Pfarrbrief Pfingsten 2009 schreibt er „…Auch wenn hier und heute noch Manches wie ein Durcheinander erscheint und vielleicht auch ist, so birgt es doch die Chance, uns als kleiner Teil der Kirche in vielen Bereichen und Wirkfeldern neu aufstellen zu können, um Alles zu prüfen, manch Bewährtes weiter zu pflegen, Manches sterben zu lassen und mit Mut und Phantasie neuen Ideen und Visionen Raum zu geben. Ob das gelingt? Wir haben es in den Händen.“ [zum ganzen Text]
Vielen Menschen in unseren Gemeinden wird Pfarrer Stieler als den Menschen zugewandter Seelsorger in Erinnerung bleiben, aber auch seine Freude an der Liturgie und seine Begabung zu predigen. Ein zentrales Thema seiner Verkündigung war sicherlich, dass wir als Christen Grund zur Lebensfreude haben, weil Gott für uns das Leben will. Pfingsten 2012 schrieb er auf die Frage „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“:  „(…) Mir persönlich ist im Moment das Bekenntnis wichtig: Jesus ist der Liebhaber des Lebens. Das ist für mich unfassbar positiv. Er liebt mein Leben. Und damit darf ich mein Leben lieben. Ja zum Leben sagen, ja zur Lebensfreude. Das Leben darf Freude machen, nicht erst nach dem Tod, sondern auch jetzt. (…)“ [ganzer Text]
In diesem Sinne dürfen wir sicher auch seinen Primizspruch verstehen „Befiehl dem Herrn deinen weg und vertrau ihm; er wird es fügen“. Das dieser Spruch in getragen hat, schreibt er zu seinem Silbernen Priesterjubiläum: „Dieses Wort aus Psalm 37 habe ich vor nun fast 25 Jahren als Primizspruch  ausgesucht und damit sozusagen zum roten Faden für mein weiteres Leben gewählt. Seither hat sich dieses Psalmwort oft in meinem Leben bewahrheitet, nämlich dass es gut tut und auch befreit, wenn man Gott voll Vertrauen den Lebensweg in die Hand gibt und erfahren darf, der Weg kommt immer wieder an ein Ziel, wenn manchmal auch auf Umwegen“ (Pfarrbrief Pfingsten 2008). Zu seinem Primizspruch gab Pfarrer Stieler der Redaktion von "Augenblick mal" ein kurzes Statement, das Sie hier anhören können.
„Stufen“ von Hermann Hesse, mit dem sich unser Pastor vor fast 25 Jahren vorgestellt hat, endet mit den Sätzen
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Wir können darauf vertrauen, dass sich ihm unendlich neue Räume in der Gegenwart unseres Gottes aufgetan haben und er in Gott geborgen ist.

 Umbau im Rosa Haus in Bayenthal - wie Sie helfen können

Das „Rosa Haus“, das Pfarrheim von St. Matthias, wird zur Zeit renoviert und umgebaut. Bisher ist es für Rollstuhlfahrer/innen oder Personen mit Rollator nur mit Hilfe erreichbar. Das soll sich ändern. Im Zuge der Gebäudesanierung möchte der Kirchenvorstand vor dem Eingang Mathiaskirchplatz 7 einen Plattformlift im Außentreppenbereich einbauen lassen. Außerdem soll ein behindertengerechtes WC eingerichtet werden.

Spenden, für die Sie eine Spendenquittung erhalten, bitte auf das Konto des
Förder- und Kirchbauverein der Freunde von St. Matthias in Köln-Bayenthal e.V.,
50968 Köln, Mathiaskirchplatz 1-3 
Konto: Sparkasse KölnBonn, IBAN DE88370501980010532158,
BIC COLSDE33,
Stichwort „Barrierefreies Rosa Haus“

 

 

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