Beerdigungen

 

Der Apostel Paulus schreibt in seinem ersten Brief an die Thessalonicher

„Schwestern und Brüder,

wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen,

damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben.

Wenn Jesus – und das ist unser Glaube –

gestorben und auferstanden ist,

dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen

zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen.

Dann werden wir immer beim Herrn sein.

Tröstet also einander mit diesen Worten!“

(1 Thess 4,13-14.17b-18)

 

Wenn es so einfach wäre… Aber sicher hilft uns, wenn ein Mensch gestorben ist, uns daran zu erinnern, dass uns Christus das Tor des Himmels geöffnet hat. Wir sind dazu bestimmt, dass wir uns aufmachen zu Gott hin, und im Tod vollendet sich dieses Sich-auf-den-Weg-machen.

In der Regel werden die Termine für eine Bestattung durch den Bestatter, den Sie auswählen, mit uns abgesprochen. Er kennt die Varianten, Abschied von einem uns nahe stehenden Menschen zu nehmen. Sie können sich natürlich auch direkt an einen unserer Priester wenden.

In der Gemeinschaft können wir das Zeugnis unseres Glaubens an die Auferstehung der Trauer zur Seite stellen. Damit wird nicht der Schmerz über den Tod eines geliebten Menschen weggewischt, jedoch der Trauer die Hoffnung beiseite gestellt.

 

Zum Paradies mögen Engel dich geleiten,

die heiligen Märtyrer dich begrüßen

und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem.

(aus der Liturgie)


Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben,

unter Gottes Hand gestaltete ich mein Leben,

in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.

(Augustinus)